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SolarReaktor - Sondierung prozessorientierter Konzeptentwicklung solarer Reaktoren und deren Einsatzpotentiale

Die Sondierung SolarReaktor entwickelt basierend auf einer umfassenden Erhebung von für die Versorgung mit Solarenergie geeigneter Verfahren, Prozesse und Reaktoren relevanter Industriebranchen ein radikal neu gedachtes Solarreaktor-Konzept, stellt den dafür notwendigen Forschungsbedarf dar und bewertet dessen Einsatzpotentiale.

 

Nutricoal - Verfahrensentwicklung zur Herstellung eines biobasierten Düngemittels mit dosierter Nährstofffreisetzung

Das Projektziel ist die Entwicklung eines Verfahrens für die Herstellung eines festen, lagerfähigen und emissionsfreien biologischen Produkts mit modifizierbaren bodenverbessernden Eigenschaften aus ungenützten organischen Abfall- und Reststofffraktionen der lebensmittelverarbeitenden Industrie. Grundbaustein des Nutricoal-Produktes ist Biokohle, die aus bislang aufwändig zu entsorgenden organischen Abfällen der fleischverarbeitenden Industrie mittels Pyrolyse gewonnen wird. Es werden je nach gewünschten Produkteigenschaften spezifische funktionelle chemische Gruppen an der Kohleoberfläche durch spezielle Aktivierungsmaßnahmen generiert.

Für die Nährstoffaufladung der Kohle wird anaerob verarbeiteter Schlachtabfall d. h. Gärrest mittels eines innovativen Niedrigtemperaturverfahrens (Membrandestillation) aufkonzentriert und als Nährstofflieferant eingesetzt. Zusätzlich zum Konzentrat wird auch Reinwasser gewonnen, dass als aufbereitetes Prozesswasser im Betrieb eingesetzt werden kann. Das Membrandestillationsverfahren wird im Rahmen des Projektes von AEE INTEC entwickelt.

Im Projekt wird die gesamte Verfahrenskette an einzelnen Versuchsanlagen der Projektpartner erprobt, die Ergebnisse im Labor ausgewertet und als Basis für Simulationsberechnungen verwendet. Mit Projektende können Aussagen zur erreichbaren Produktqualität, zur Energieeffizienz des Verfahrens und zur Dimensionierung einer möglichen Pilotanlage gemacht werden.

 

EUREMnext - Umsetzung der Empfehlungen von Energie-Audits - Erreichung der nächsten Effizienzstufe für Europäische Energiemanager

Das übergeordnete Ziel des von der EU (H2020) finanzierten Projektes „EUREMnext“ besteht darin, das bewährte EUREM European-Energy-Manager-Schulungsprogramm inhaltlich zu erweitern und in neuen Ländern zu verbreiten, um mehr qualifizierte / akkreditierte Experten auszubilden und ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zu erweitern. Dadurch tragen sie zur Steigerung der Qualität von Energieaudit-Ergebnissen, der Umsetzung identifizierter Maßnahmen und letztlich der Energieeffizienz und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen bei.

 

IEA IETS TCP Annex 17 - Membranfiltration zur energieeffizienten Trennung lignozelluloser Biomassebestandteile

Mit dem Annex 17 „Membranfiltration zur energieeffizienten Trennung lignozelluloser Biomassebestandteile“ wird das übergeordnete Ziel verfolgt, die Vernetzung der österreichischen Membran- und Bioraffinerie- Forschungslandschaft zu stärken. Angestrebt wird die optimierte Nutzung von lignozellulosehaltigem Material in Bioraffinerien durch den Einsatz effizienter, nachhaltiger Membranverfahren. Dazu werden energieeffiziente Membranverfahren bewertet und optimiert sowie Strategien zur Biomassebestandteilsverwertung entwickelt.

 

Ammonia-to-Power

Energiegewinnung aus ammoniumhaltigen Reststoffströmen mittels Vakuum-Membrandestillation und Ammoniak-Brennstoffzelle

In unterschiedlichen Reststoffen wie Produktionsabwässern, kommunalen Abwässern oder Gärresten sind große Mengen von Ammonium (in Form von Stickstoffsalzen) gebunden. Mangels effizienter Rückgewinnungstechnologien geht der darin mitgeführte Wasserstoff ungenutzt verloren. Beide im vorliegenden Projekt adressierten Problemstellungen, die effiziente Gewinnung von Ammoniak als Gas und die Nutzbarmachung und energetische Verwertung von Ammoniak in einer Brennstoffzelle erfordert die Entwicklung neuer angepasster Technologien.

Im Rahmen des Projektes „Ammonia-to-Power“ werden ein Vakuum-Membrandestillationsverfahren (MD) zur Ammoniakgasgewinnung und eine Ammoniak-Brennstoffzelle (Ammoniak SOFC - solid oxid fuel cell) entwickelt.

Das Ergebnis des Projektes ist eine optimierte MD-Anlage im Labormaßstab mit geeignetem Membranmodul und geeigneten Betriebsparametern, sowie ein 5kW Ammoniak-SOFC CHP (combined heat and power)-System, worauf aufbauend ein Real-Scale-Konzept ausgearbeitet wird.

 

Oscyme - Intensivierte enzymatische Hydrolyse von Ligno-Zellulose Material durch neuartiges Reaktordesign

Ein neuartiges Reaktordesign wird hinsichtlich einer Verbesserung der enzymatischen Hydrolyse von Ligno-Zellulose-Material entwickelt. Ziel ist es, die Energiekosten als auch die eingesetzte Enzymmenge deutlich zu verringern, um Abfallprodukte als Wertstoff zur Produktion von Bioethanol oder Chemikalien wirtschaftlich zu verwerten.

 

IEA-IETS Annex 15: Industrielle Abwärmenutzung (Phase 2)

Der IEA IETS Annex 15/2 beschäftigt sich mit der Optimierung und Weiterentwicklung von energie- und kosteneffizienten Technologien für die Nutzung industrieller Abwärme unter gegebenen Rahmenbedingungen. Im multi-disziplinären Ansatz werden die integrierte Nutzung von industrieller Abwärme und die Optimierung der Energieeffizienz behandelt. Im Annex 15/2 werden Beiträge aus nationalen Forschungsprojekten gesammelt, gebündelt und aufgearbeitet und in einen internationalen Know-How-Transfer eingebracht. Neugewonnene Erkenntnisse werden wiederum auf nationaler Ebene verbreitet und in laufende Forschungstätigkeiten einbezogen.

 

INSHIP - Integration nationaler Forschungsagenden für solare Prozesswärme

INSHIP ist ein Vierjahresprojekt im Rahmen des Programms Horizon2020 der Europäischen Kommission und zielt auf die Entwicklung und Festlegung einer gemeinsamen europäischen Forschungs- und Innovationsagenda für solare Prozesswärme (SHIP) ab.

 

GREENFOODS goes Chile - Energieeffizienz und Integration erneuerbarer Energie in der Agrarindustrie in Chile

„GREENFOODS goes Chile“ ist ein viermonatiges Projekt mit dem Ziel des Wissenstransfers zu den Themen Energieeffizienz und Integration erneuerbarer Energie in der chilenischen Agrarindustrie. Dabei werden nationale Experten ein „Train the Trainer“ Programm durchlaufen, um in den nächsten Jahren selbst Ausbildungen durchführen zu können.

 

Renewables4Industry

Technologie-Fahrplan: Ausrichtung von energieintensiven Industrieprozessen auf fluktuierende Energieversorgung


Renewables4Industry ist eine 1-jährige Forschungs- und Entwicklungsdienstleistung gefördert durch die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Technologie-Fahrplanes zur Ausrichtung von energieintensiven Industrieprozessen auf eine fluktuierende Energieversorgung sowohl von erneuerbarem Strom als auch erneuerbare Wärme.

 
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ISEC 2018 - Experten aus 51 Ländern diskutierten bei der ISEC 2018 in Graz den Beitrag des Wärmesektors zur Erreichung der weltweiten Klimaziele

370 Experten und Expertinnen aus Wissenschaft, von Unternehmen und aus der Energiepolitik aus 51 Ländern nahmen vom 3. bis 5. Oktober 2018 an der im Rahmen der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft in Graz durchgeführten International Sustainable Energy Conference (ISEC 2018) teil.

Im Fokus der Konferenz standen der Wärmesektor und die Ressourceneffizienz in einem vernetzten nachhaltigen Energiesystem und die sich daraus ergebenden enormen Chancen für innovative Forschungseinrichtungen und Unternehmen.

In der öffentlichen Diskussion zur Umstellung vom fossilen auf ein nachhaltiges Energiesystem ist der energiepolitische Fokus sehr häufig nur auf dem Stromsektor, auf den lediglich 20% des weltweiten Endenergieverbrauchs entfallen. Die Umsetzung des bei der UN-Klimaschutzkonferenz im Dezember 2015 in Paris vereinbarten Übereinkommens zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2°C ist nur möglich, wenn auch im Wärmesektor rasch eine Umstellung auf erneuerbare Energieträger erfolgt.

„Dies wird nicht nur durch eine Elektrifizierung des Wärmesektors und Power to Gas Technologien gelingen“ sagte Prof. Hans Martin Henning vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme aus Freiburg in seinem Key-Note Vortrag.

Neben den 5 Key-Note Vorträgen von Vertreterinnen der Europäischen Kommission und der Internationalen Energieagentur wurden in 76 Fachvorträgen Strategien zur Dekarbonisierung von Städten und Industrieprozessen sowie Maßnahmen in der Energieraumplanung vorgestellt und diskutiert.

Ein Workshop der UNIDO, der auch im Rahmen der ISEC 2018 stattfand, bot die Gelegenheit der Vernetzung mit sieben Energiezentren in Entwicklungsländern.

Veranstalter der Konferenz war AEE – Institut für Nachhaltige Technologien mit Unterstützung des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus, dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie dem Österreichischen Klima- und Energiefonds, dem Land Steiermark und der Stadt Graz.

Fotocredit: Miriam Raneburger. Von links nach rechts:

Prof. Dr. Reinhold W. Lang, JKU Linz, AT; Theresia Vogel, Director, Klima- und Energiefonds, AT; Prof. Dr. Hans-Martin Henning, Director Fraunhofer ISE, DE; Haitze Siemers, Head of Unit for New energy technologies, innovation and clean coal, DG Energy, European Commission, BE; Sabine Mitter, Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology, AT; Josef Plank, Secretary General, Federal Ministry for Sustainability and Tourism, AT; Werner Weiss, CEO AEE INTEC, AT