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SolSPONGEhigh - Hohe solare Deckungsgrade durch thermisch aktivierte Bauteile im urbanen Umfeld

Thermisch aktivierte Bauteile (TABS) werden bereits seit geraumer Zeit im Gebäudebereich eingesetzt, wobei die Fußbodenheizung als oberflächennahe Aktivierung in Kombination mit Niedertemperatur-Heizsystemen in Wohngebäuden die weitverbreitetste Anwendung darstellt.

Im Rahmen des Projektes „solSPONGEhigh - Hohe solare Deckungsgrade durch thermisch aktivierte Bauteile im urbanen Umfeld“, wird die intensive Nutzung von thermisch aktivierten Bauteilen als zusätzlicher thermischer Speicher und alleiniges und damit kostenoptimiertes Wärmeabgabesystem in verschiedenen Gebäuden unter vorrangigem Einsatz von Solartechnologien (Solarthermie bzw. PV) untersucht. Ziel ist es, durch die Aktivierung und Nutzung der bauteilimmanenten thermischen Speicher eine Deckung des Gebäudeenergiebedarfs durch regenerative Energien von nahezu 100 % zu erreichen. Für die Deckung des Heizwärmebedarfs und des Warmwasserenergiebedarfs des Gebäudes wurden einerseits ein Referenz-Energieversorgungssystem mit Luft-Wärmepumpe definiert sowie Energieversorgungssysteme in Kombination mit solaren Umwandlungstechnologien (Solarthermie und Photovoltaik) erarbeitet. Der Einsatz der thermischen Bauteilaktivierung wurde anhand zweier Gebäudetypen und jeweils zweier energetischer Standards simulationstechnisch betrachtet und die primärenergetischen Einsparungen der solaren Konzepte dem Referenzsystem gegenübergestellt. Außerdem wurden die Wärmegestehungskosten über einen Zeitraum von 25 Jahren berechnet.

Sowohl die Ergebnisse aus den technischen Analysen als auch die Resultate der ökonomischen und ökologischen Vergleiche zeigen, dass die Kopplung von solaren Umwandlungstechnologien mit  thermischer Bauteilaktivierung großes Potenzial besitzt  hohe solare Deckungsgrade zu erreichen, die Effizienz konventioneller Energieversorgungssysteme stark zu erhöhen sowie den Primärenergiebedarf deutlich zu senken - und das bei moderaten Wärmegestehungskosten. Neben dem Geschoßwohnbau sind auch andere Gebäudetypen (Einfamilienhäuser, Nichtwohngebäude, etc.) durchaus prädestiniert für derartige Kombinationen.


Projektleitung

DI Thomas Ramschak

Auftraggeber

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie im Rahmen des Programms Stadt der Zukunft

Projektkoordination

TU Graz – Institut für Wärmetechnik

Projektpartner

EAM Systems GmbH
Uponor Vertriebs GmbH
energetica Industries GmbH
Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie
GASOKOL GmbH
DIEHAUSTECHNIKER Technisches Büro GmbH
OCHSNER Wärmepumpen GmbH

Status

abgeschlossen