Zum Inhalt springen (ALT+1) Zum Hauptmenü springen (ALT+2) Zur Suche springen (ALT+3) Zum den Quicklinks springen (ALT+4)

BTTAB - Breitentest von energieeffizienten Demonstrationsgebäuden mit thermisch aktivierten Bauteilen

Ziel von BTTAB ist es, die unterschiedlichsten Anwendungen der Technologie Bauteilaktivierung anhand eines umfangreichen Monitorings österreichischer Objekte zu betrachten sowie mit Hilfe von geeigneten Bewertungskriterien die Pilotprojekte zu bewerten und miteinander zu vergleichen. Das möglichst vollständige Bild der Möglichkeiten von und mit Bauteilaktivierung wird in Form einer publizierbaren Studie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Der Ausbau erneuerbarer Energieerzeugung sowie umfangreiche Möglichkeiten der Energiespeicherung sind zentrale Eckpfeiler einer notwendigen Energiewende. Die thermische Bauteilaktivierung kann hierbei eine wesentliche Schlüsselkomponente sein, da sie multifunktional als Wärme- und Kälteabgabesystem sowie als Speicher für fluktuierende Erneuerbare eingesetzt werden kann.

Um der thermischen Bauteilaktivierung in dieser noch sehr neuen Anwendung zur beschleunigten Markteinführung zu verhelfen, soll im Zuge der gegenständlichen Dienstleistung einerseits Aufschluss über die Leistungsfähigkeit des Speicher- bzw. des Energieflexibilitätspotentials gegeben werden und andererseits wesentliche Erkenntnisse in Bezug auf Nutzerkomfort, Nutzerzufriedenheit, ökonomischer Aspekte in Errichtung und Betrieb sowie Funktionalität der Prozessabläufe generiert werden.

Dazu wird ein 1-jähriges Energie- und Komfort- Monitoring von 18 umgesetzten Projekten in Österreich durchgeführt, mit Augenmerk auf möglichst diversen Nutzungsarten (Wohnbau, Büro- & Verwaltung, Beherbergung, Bildung, Gesundheitsbereich, Fertigung, Lager, etc.) und Konstruktionstechniken (Beton, Ziegel, Holz, Lehm) bzw. Objektgrößen.

Die gewonnenen Erkenntnisse und Empfehlungen werden in einer umfassenden publizierbaren Studie zusammengefasst und zusätzlich in einer speziellen Form (z. B. als Leitfaden) für potenzielle EntscheidungsträgerInnen aggregiert.

Portrait Walter  Becke

Projektleiter

DI Walter Becke