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DSM_Opt - Demand Side Management: Betriebsoptimierung von industriellen Energiesystemen

Das Hauptziel des Projekts DSM_OPT ist die Entwicklung eines Entscheidungsunterstützungssystems für das Demand-Side-Management (DSM) zur optimalen Planung und den Betrieb von Industrieprozessen.

Das Entscheidungsunterstüzungssystem (DSS) besteht aus Modulen für Energieeffizienz, Time-of-Use-Tarife und Markt Demand Response. Ein „Was-wäre-wenn“-Tool wird für die interaktive, manuelle Prozessplanung für Anlagen mit geringer Komplexität eingesetzt. Die Optimierung zusammen mit Anlagenmodellen und Zielfunktionen wird für die automatische Prozessplanung verwendet. DSM/DSS wird an zwei Fallstudien im Stahlwerk Marienhütte und in der Bäckerei Sorger implementiert, wo die verschiedenen Module der Toolbox getestet, validiert und vorgestellt werden. In der Marienhütte sollen dadurch kurzfristig Kosteneinsparungen von 2-5 % pro Tonne Stahl erzielt, langfristig die Energieeffizienz um 10 % gesteigert werden. Die Bäckerei Sorger plant, die Stromkosten um 15 bis 20 % zu senken und die Energieeffizienz um 10 % zu erhöhen.

DSM_OPT ist Teil der Vorzeigeregion NEFI – New Energy for Industry, die Industriebetriebe und deren Dekarbonisierung in das Zentrum eines langfristigen Innovationsprozesses zur Förderung der technologischen Entwicklung stellt. Die österreichische Industrie ist für etwa ein Drittel des gesamten Endenergieverbrauchs verantwortlich. Sie und der Energiesektor verursachen etwa 45 % der CO2-Emissionen. Energieeffizienz und eine Reduzierung der CO2-Emissionen sind daher entscheidend, um die CO2-Reduktionsziele der COP21 in Paris zu erreichen.

DSM kann Unternehmen dabei unterstützen, erneuerbare Energien besser zu integrieren und die Energieinfrastruktur (z.B. Stromnetz) durch die optimale Planung von Energieerzeugungseinheiten und Verbrauchern zu entlasten. Als zusätzlicher Vorteil können die erforderlichen Speicherkapazitäten reduziert werden.

Portrait Jürgen  Fluch

Projektleiter

DI Jürgen Fluch