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ESOFEEt – Energiedienstleistungen für die optimierte Sommerauslastung von Fernwärmenetzen zur besseren Einbindung erneuerbarer Energien

Entwicklung von praxisgerechten Energiedienstleistungen an Hand konkreter Technologien, welche die Sommernutzung der Fernwärme optimieren, die Netzverluste verringern und die Möglichkeiten für die Einbindung erneuerbarer Energien verbessern.

Die österreichischen Fernwärmenetze mit einer Gesamtlänge von über 3400 km Länge und über 13.000 GWh Wärmeproduktion pro Jahr (88 % davon werden mit fossilen Energieträgern erzeugt) weisen im Durchschnitt 10-12% Netzverluste auf. Dies entspricht einer Energiemenge von 1300 bis über 1500 GWh bzw. einem fossilen Anteil von 1150 – 1370 GWh jährlich. Die höchsten relativen Anteile an Netzverlusten entstehen durch die geringere Abnahmedichte und daher geringeren Massenströmen im Sommer. Trotz deutlichen Verbesserungen bei der Netzeffizienz in den letzten Jahren sind hier noch Potenziale - vor allem in den Sommermonaten – vorhanden.

Ziel des Projektes ist marktfähigen innovativen Dienstleistungen zur Steigerung der Energieeffizienz in bestehenden Fernwärmenetzen zu entwickeln. Schwerpunkt der Betrachtung ist die Sommernutzung der Fernwärme und die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Einspeisung erneuerbarer Energien (z.B. Senkung der Rücklauftemperaturen).

Das Projekt zielt in erster Linie darauf ab Lösungen zu entwickeln um im Sommer Stromanwendungen wie z.B. die dezentrale Warmwasserbereitung durch Fernwärme zu ersetzen und die Bedingungen (Netz-Temperaturen) für die Einbindung erneuerbarer Energien entscheidend zu verbessern.

Untersucht werden Dienstleistungslösungen für folgende Bereiche:
– Kühlung mit Fernwärme
– Umrüstung dezentraler elektrischer Warmwasserbereitungen auf Fernwärme
– Optimierung von Hausanlagen zur Reduzierung der Rücklauftemperaturen
– Einbindung von Wärmepumpen in die Netzstruktur


Auftraggeber

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technoligie (Abteilung für Energie- und Umwelttechnologien)
FFG – Forschunsförderungsgesellschaft
Österreichische Energieagentur (Arbeitsgruppe „Energiesysteme der Zukunft“

Projektpartner

Grazer Energie Agentur - Projektleitung
IWT – TU Graz
TB Meißner

Status

abgeschlossen