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IEA DHC Annex TS2 - praktische Realisierung von Niedertemperatur-Fernwärme Systemen

Ziel des IEA DHC Annex TS2 ist es, die Entwicklung und Transformation der Fernwärme in Richtung „4. Generation Fernwärme“ voranzutreiben. Hierzu sollen die Voraussetzungen mit Hilfe von internationalen Experten entwickelt werden.

Die Fernwärmetechnologie der dritten Generation mit hohen Vorlauftemperaturen wurde realisiert, als noch fossile Brennstoffe eingesetzt wurden und Gebäude einen sehr hohen Heizbedarf aufwiesen. In Zukunft werden sich diese Voraussetzungen ändern und Fernwärme wird auf erneuerbare und wiederverwertbare Quellen zurückgreifen, um Gebäude mit einem niedrigen Energiebedarf zu heizen, umso die vierte Generation der Fernwärme (4GDH) auch Niedertemperatur-Fernwärme (NT-FW) genannt, zu bilden. Abgesehen von den „konventionellen“ erneuerbaren Energiequellen wie zum Beispiel Solar- und Windenergie, werden so weitere Niedertemperatur-Wärmequellen (wie z. B. in U-Bahn-Systemen, Belüftungsanlagen, Kühlprozesse, Abwasser, etc.) verfügbar gemacht. Das Ziel des IEA DHC Annex TS2 ist es, die Umsetzung von 4GDH Systemen zu erleichtern. Im Rahmen dieses Projekts sollen die Voraussetzungen für eine Umsetzung von 4GDH mit Hilfe von internationalen Experten entwickelt werden. Basierend auf einer Studie der bereits durchgeführten Arbeiten über 4GDH, werden im Annex-Projekt folgende 5 Themengebiete behandelt:

1. Technologie: notwendige technologische Lösungen für die 4GDH-Umsetzung auf der Gebäudeseite

2. Systemfunktionen: mit Fokus auf der effizienten  Funktionsweise der Technologien im Gesamtsystem

3. Demonstration: Analyse und Evaluierung von Demonstrationsanlagen

4. Konkurrenzfähigkeit: Evaluierung und Untersuchung effizienter Geschäftsmodelle für 4GDH

5. Disseminierung und Handbuch: Sammlung der Ergebnisse und Erstellen eines Handbuches für NT-FW

Die in den fünf Themenfeldern generierten Informationen werden in Form eines Handbuches zusammengefasst und im Rahmen von Workshops und Schulungen an die teilnehmenden Forscher, Anwender, Vertreter der Fernwärmeindustrie und politischen Entscheidungsträger disseminiert.

Portrait Harald  Schrammel

Projektleiter

DI Harald Schrammel