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IEA DHC TS3 - Hybride Energie-Netze

Eine weitgehende Integration der unterschiedlichen Energiedomänen, insbesondere des Strom-, des Fernwärme/Kälte- und des Gasnetzes, auch als hybride Energiesysteme bezeichnet, ist ein Schlüsselelement der Dekarbonisierung. Ziel des IEA DHC Annex TS3 ist es, die Potentiale von Fernwärme- und Fernkältenetzen innerhalb eines hybriden Energiesystems herauszustreichen und gleichzeitig die Herausforderungen zu adressieren.

Eine weitgehende Integration des Strom-, des Fernwärme/Kälte- und des Gasnetzes, auch als hybrides Energiesystem bezeichnet, ist ein Schlüsselelement zur Dekarbonisierung des Energiesystems. Über diverse Kopplungspunkte wie Kraft-Wärme-Kopplung sowie power-to-heat und power-to-gas Technologien kann Energie aus der einen Domäne in eine andere transferiert und dort dann direkt verbraucht oder gespeichert werden. Somit werden Synergien geschaffen, die eine Optimierung des gesamten Energiesystems ermöglichen.

Ziel des IEA DHC Annex TS3 ist es, die Potentiale von Fernwärme- und Fernkältenetzen innerhalb eines hybriden Energiesystems herauszustreichen und gleichzeitig die Heraus-forderungen zu adressieren. In dem Annex werden folgende Inhalte bearbeitet:

a. Technologien und Synergiepotentiale (Bewertung der Kopplungspunkte, Speicher und anderer Technologien, Identifikation von Anwendungsfällen und Vorteilen hybrider Energienetze).

b. Tools und Methoden (zur Bewertung, Planung, Auslegung und Betrieb von hybriden Energienetzen, z.B. Energiesystem-Simulationen, Co-Simulationen etc.)

c. Fallbeispiele (aktuelle F&E Projekte, Studien, Demonstrationsanlagen)

d. Geschäftsmodelle, rechtliche Rahmenbedingungen und politische Instrumente (Chancen und Barrieren für hybride Energienetze)

Das primäre Ergebnis des Annexes ist ein Handbuch, das die Ergebnisse der Subtasks zusammenfasst und die nationalen Aktivitäten in einen internationalen Konnex setzt. Weiters ist es geplant Kurzzusammenfassungen für Entscheidungsträger zu erstellen; hierbei ist ein wesentliches Element die Kooperation mit IEA ISGAN.

Portrait Ingo  Leusbrock

Projektleiter

DI Dr. Ingo Leusbrock