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IEA SHC Task 52 - Zukunftsfähige Energiesysteme für den urbanen Raum

Im Rahmen der IEA SHC Task 52 werden zukunftsfähige, integrierte Energiesysteme für den urbanen Raum ganzheitlich analysiert, um so konsistente und langfristig tragfähige Lösungsansätze für die Integration von Solarthermie zu identifizieren.

Konkretes Ziel der Task ist es, belastbare Planungs- und Entscheidungshilfen für Stadtplaner und Energieversorger zu schaffen sowie die Thematik an Stakeholder im Bereich Energiepolitik heranzutragen.

Die energie- und klimapolitischen Ziele bis 2020 und 2050, beispielsweise gemäß der Roadmap der Europäischen Kommission für eine „low-carbon-economy“, erfordern eine umfassende Transformation des Energiesystems, insbesondere auch im urbanen Raum. Diskussionen zur Frage der Rolle von solarthermischen Anlagen in der Wärmversorgung treffen verstärkt mit aktuellen und zukünftigen energiewirtschaftlichen Entwicklungen auf verschiedenen Ebenen (Gebäude, Versorgungsgebiete, Energiewirtschaft) zusammen, die bei der Entwicklung von Energiekonzepten im urbanen Kontext berücksichtigt werden müssen.

Methodik: Basierend auf energie-ökonomischen Analysen zur nachhaltigen und wirtschaftlichen Energieversorgung von urbanen Gebieten mit einem Zeithorizont bis 2050 wird die zukünftige Rolle der Solarthermie in Modellen unter Berücksichtigung des Strom-, Wärme- und Transportsektors sektorübergreifend analysiert (Subtask A). In weiterer Folge werden Geschäftsmodelle, Umsetzungsstrategien und technische Lösungen von netzgekoppelten thermischen Solaranlagen anhand von weltweiten Best-Practice Beispielen untersucht (Subtask C) sowie angepasste Fallstudien definiert und unter Anwendung bzw. Weiterentwicklung von geeigneten Planungswerkzeugen theoretisch analysiert. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden in Form von Planungs- und Entscheidungshilfen zusammengefasst (Subtask B).

Die Fragestellungen werden von einer Expertenrunde aus sechs Nationen bearbeitet, mit AEE INTEC und der
TU Wien (Energy Economics Group) als österreichische Vertreter. Die Gesamtkoordination obliegt dem deutschen Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme. AEE INTEC übernimmt die Leitung von Subtask C. Diese aktive Rolle im Projekt verspricht fundierte Einblicke in die internationalen Aktivitäten im Bereich der ganzheitlichen Energiesystemanalyse. Daneben bringt das österreichische Konsortium eigene und nationale Expertise ein.


Projektleitung

DI Franz Mauthner, M.Sc.

Auftraggeber

FFG namens des BMVIT
IEA Forschungskooperation

Projektpartner

IEA-SHC
TU Wien - EEG

Status

abgeschlossen