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EUREMnext - Umsetzung der Empfehlungen von Energie-Audits - Erreichung der nächsten Effizienzstufe für Europäische Energiemanager

Das übergeordnete Ziel des von der EU (H2020) finanzierten Projektes „EUREMnext“ besteht darin, das bewährte EUREM European-Energy-Manager-Schulungsprogramm inhaltlich zu erweitern und in neuen Ländern zu verbreiten, um mehr qualifizierte / akkreditierte Experten auszubilden und ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zu erweitern. Dadurch tragen sie zur Steigerung der Qualität von Energieaudit-Ergebnissen, der Umsetzung identifizierter Maßnahmen und letztlich der Energieeffizienz und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen bei.

 

UNIDO Ship Biomass

Training für industrielle Anwendungen in der Ukraine und Indien mit Fokus der Verbesserung der Energieeffizienz und Förderung von erneuerbaren Energien in der Agrar- und Lebensmittelindustrie sowie in anderen Klein- und Mittelunternehmen (KMU’s)

Ziel des Projektes ist die Förderung des Bewusstseins für  die Einführung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien in der Agrar- und Nahrungsmittelindustrie sowie anderen energieintensiven produzierenden KMU’s in der Ukraine und Indien. Dies dient als Basis für die Voranbringung der Wettbewerbsfähigkeit und für die gleichzeitige Sicherstellung eines ganzheitlichen Konzeptes für die Reduktion fossiler CO2-Emissionen und folglich Verbesserung der Produktivität und lokaler Umweltbedingungen.

 

SOLTRAIN 2 - Solarthermische Ausbildungs- und Demonstrationsinitiative im südlichen Afrika

Aufbauend auf den Ergebnissen des Projekts SOLTRAIN werden Partnerländer im südlichen Afrika beim Umstieg von einer weitgehend fossilen auf eine nachhaltige Energieversorgung (Erneuerbare Energien bzw. Solarthermie) unterstützt.

 

Solar Combi+

- Marktaufbereitungsmaßnahmen für kleine Kombianlagen zur solaren Warmwasserbereitung, Raumheizung und Kühlung.

Ziel des Projektes Solar Combi+ ist es, die ersten bereits kommerziell auf dem Markt erhältlichen Sorptionskältemaschinen kleiner Leistung (<20 kW) in Kombination mit solaren Kombianlagen als Solar Combi+ Standardpakete zu konfigurieren und am Markt einzuführen.

 

ESOFEEt – Energiedienstleistungen für die optimierte Sommerauslastung von Fernwärmenetzen zur besseren Einbindung erneuerbarer Energien

Entwicklung von praxisgerechten Energiedienstleistungen an Hand konkreter Technologien, welche die Sommernutzung der Fernwärme optimieren, die Netzverluste verringern und die Möglichkeiten für die Einbindung erneuerbarer Energien verbessern.

 

Aus- und Weiterbildung

Die AEE INTEC veranstaltet Exkursionen, Seminare, Tagungen, Symposien und Workshops zu allen Anwendungsbereichen unserer Arbeitsschwerpunkte.

 

AGRISOL Thermische Solaranlagen für Tourismusbetriebe im ländlichen Bereich

Ziel des Projektes war es, das in Österreich mit großem Erfolg praktizierte Selbstbausystem für thermische Solaranlagen nach Italien und Frankreich zu übertragen.

 
 
ISEC 2018 - Experten aus 51 Ländern diskutierten bei der ISEC 2018 in Graz den Beitrag des Wärmesektors zur Erreichung der weltweiten Klimaziele

370 Experten und Expertinnen aus Wissenschaft, von Unternehmen und aus der Energiepolitik aus 51 Ländern nahmen vom 3. bis 5. Oktober 2018 an der im Rahmen der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft in Graz durchgeführten International Sustainable Energy Conference (ISEC 2018) teil.

Im Fokus der Konferenz standen der Wärmesektor und die Ressourceneffizienz in einem vernetzten nachhaltigen Energiesystem und die sich daraus ergebenden enormen Chancen für innovative Forschungseinrichtungen und Unternehmen.

In der öffentlichen Diskussion zur Umstellung vom fossilen auf ein nachhaltiges Energiesystem ist der energiepolitische Fokus sehr häufig nur auf dem Stromsektor, auf den lediglich 20% des weltweiten Endenergieverbrauchs entfallen. Die Umsetzung des bei der UN-Klimaschutzkonferenz im Dezember 2015 in Paris vereinbarten Übereinkommens zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2°C ist nur möglich, wenn auch im Wärmesektor rasch eine Umstellung auf erneuerbare Energieträger erfolgt.

„Dies wird nicht nur durch eine Elektrifizierung des Wärmesektors und Power to Gas Technologien gelingen“ sagte Prof. Hans Martin Henning vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme aus Freiburg in seinem Key-Note Vortrag.

Neben den 5 Key-Note Vorträgen von Vertreterinnen der Europäischen Kommission und der Internationalen Energieagentur wurden in 76 Fachvorträgen Strategien zur Dekarbonisierung von Städten und Industrieprozessen sowie Maßnahmen in der Energieraumplanung vorgestellt und diskutiert.

Ein Workshop der UNIDO, der auch im Rahmen der ISEC 2018 stattfand, bot die Gelegenheit der Vernetzung mit sieben Energiezentren in Entwicklungsländern.

Veranstalter der Konferenz war AEE – Institut für Nachhaltige Technologien mit Unterstützung des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus, dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie dem Österreichischen Klima- und Energiefonds, dem Land Steiermark und der Stadt Graz.

Fotocredit: Miriam Raneburger. Von links nach rechts:

Prof. Dr. Reinhold W. Lang, JKU Linz, AT; Theresia Vogel, Director, Klima- und Energiefonds, AT; Prof. Dr. Hans-Martin Henning, Director Fraunhofer ISE, DE; Haitze Siemers, Head of Unit for New energy technologies, innovation and clean coal, DG Energy, European Commission, BE; Sabine Mitter, Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology, AT; Josef Plank, Secretary General, Federal Ministry for Sustainability and Tourism, AT; Werner Weiss, CEO AEE INTEC, AT