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News

Thermische Speicher als wichtiger Bestandteil eines zukünftigen Energiesystems

Rund 140 Expertinnen und Experten folgten am 7.3. 2019 der Einladung von AEE - Institut für Nachhaltige Technologien und dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) zur Tagung „Thermische Speicher“ in die Wirtschaftskammer Österreich in Wien.

Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des nationalen und internationalen Erfahrungsaustausches aus aktuellen Forschungsprojekten zum Thema „Thermische Speicher“. Im Fokus standen einerseits Entwicklungen im Bereich kompakter Wärmespeicher (Speichertechnologien mit höheren Energiedichten als Wasserspeicher) und andererseits das Thema Großwasserwärmespeicher mit Speichervolumina zwischen 0,1 Mio. und 2 Mio. m³ im Fokus standen.

„Wärmespeicher werden in einem nachhaltig transformierten Energiesystem eine zentrale Rolle einnehmen, was einerseits auf den hohen Anteil des Wärmebedarfs am gesamten österreichischen Endenergiebedarf (rund 50 %) und andererseits auf die wesentlich kostengünstigere Speichermöglichkeit von Wärme im Vergleich zu elektrischen Strom zurückzuführen ist“, so Theresia Vogel, Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds in Ihrer Begrüßungsrede.

Einig waren sich die Fachleute über die große Bedeutung und das große Potenzial von Wärmespeichern. Aufgrund des großen Erfolgs der Veranstaltung wird 2021 voraussichtlich eine weitere Speichertagung stattfinden.

Kontakt für Rückfragen:

Christian Fink, Bereichsleiter bei AEE – Institut für Nachhaltige Technologien, c.fink@aee.at, 0664 / 91 23 683

 

Ausschreibung Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit 2019

Einreichfähig sind alle Gebäudetypen und alle Nutzungsarten, die
zwischen Jänner 2016 und April 2019 errichtet oder saniert wurden.
Bewertet werden architektonische Qualität und Performance im
Sinne der Nachhaltigkeit. Eine möglichst CO2-neutrale Wärmeversorgung
wird im Sinne der Klima- und Energiestrategie #mission2030
vorausgesetzt.

Zusätzlich zu Staatspreisen in den Kategorien Sanierung und Neubau
kann die Jury einen Sonderpreis ENSEMBLE / urbane Raumbildung
und Vernetzung vergeben: der Schwerpunkt liegt dabei auf der Vernetzung
von Gebäuden mit ihrer Umgebung, in Bezug auf Versorgung,
Mobilität, Nachverdichtung und sparsamem Bodenverbrauch, sowohl
im städtischen als auch im ländlichen Umfeld.

Auslober ist das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
im Rahmen seiner Klimaschutzinitiative klimaaktiv. Als Vorsitzender der
Jury wurde Prof. Roland Gnaiger bestellt. Die Abwicklung obliegt der
Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT), unterstützt
durch die Kunstuniversität Linz und die pulswerk GmbH.

Einreichungen sind bis 24. April 2019 möglich.
Information und Online-Einreichung: klimaaktiv.at/staatspreis

 

nachhaltige technologien 04 | 2018

Neben der Entwicklung von neuen Energietechnologien und Systemen ist deren Erprobung unter realen Bedingungen von großer Relevanz. Dabei liefern nicht nur Demonstratoren auf Basis von Einzelanlagen wichtige Erkenntnisse, sondern auch Aktivitäten und Umsetzungen, die sich einerseits über größere Gebiete erstrecken und die andererseits auch die Nutzerinnen und Nutzer inkludieren, sind unerlässlich. Diese Erkenntnis ist mittlerweile weithin bekannt und hat in den letzten Jahren zum Start verschiedener gezielter Initiativen geführt.

In Deutschland wurde bereits im Jahr 2016 das Programm „Schaufenster intelligente Energie“ gestartet, in welchem in fünf Modellregionen komplementäre Ansätze verfolgt werden, um das Energiesystem der Zukunft aufzubauen.

Praktisch zeitgleich mit dem Programmstart in Deutschland wurde in Österreich mit der Vorbereitung der FTI-Initiative „Vorzeigeregion Energie“ begonnen. Nach mehreren Evaluierungsschleifen konnten im Herbst 2018 schlussendlich drei Vorzeigeregionen vom Stapel laufen. Drei Vorzeigeregionen, die sich mit vielversprechenden, komplementären Themen befassen und somit unterschiedliche Eckpfeiler eines zukünftigen Energiesystems adressieren. Innerhalb dieser Initiative  kooperieren über 200 Partner bei einem geplanten Investitionsvolumen von über 400 Mio. Euro.

Wir freuen uns, Ihnen mit dieser Ausgabe der „nachhaltigen technologien“ sowohl einen Überblick über die Programmerfahrungen aus Deutschland als auch einen Überblick über die Vorhaben der österreichischen Vorzeigeregionen geben zu können.

Mitglieder der AEE bekommen die Zeitschrift 4 mal im Jahr automatisch zugesandt. Melden sie sich jetzt an und erhalten sie gleich die nächste Zeitung und alle Sonderausgaben der Zeitschrift und Informationen zu unseren aktuellen Veranstaltungen bequem per Post. Hier geht es zur Anmeldung.

Über den nachfolgenden Link kommen sie zur Online-Ausgabe:

 

Mit erneuerbarer Fernwärme gegen den Klimawandel

Seminar mit Exkursion am 27. November 2018 an der FH CAMPUS 02 in Graz

Die Umstellung des Energieversorgungssystems von fossilen Energieträgern auf erneuerbare Energiequellen ist die große Herausforderung der nächsten Jahre. Nachdem die Flächeneffizienz bei der Umwandlung von Umweltenergie in nutzbare Endenergie bei Thermische Solaranlagen im Vergleich zu anderen erneuerbaren Technologien mit Abstand am höchsten ist, stellt sich die solar Fernwärme auch in Österreich immer mehr als eine interessante und wirtschaftlich konkurrenzfähige Erzeugungsoption für die netzgebundene Wärmeversorgung dar.

Insbesondere mit dem Förderprogramm „Solare Großanlagen“ des Klima- und Energiefonds für Solaranlagen mit bis zu 10.000m² Kollektorfläche (7 MWth) gibt es sehr attraktive Förderkonditionen.

Das Land Steiermark (Abteilung 15 Energie, Wohnbau, Technik, Fachabteilung Energie und Wohnbau) ist gemeinsam mit der Firma S.O.L.I.D. GmbH und AEE INTEC Partner im europäischen Horizon-2020-Projekt „Solar District Heating and Actions from Policy to Market“ (SDHp2m). Gemeinsam mit acht anderen Regionen in Deutschland, Frankreich, Italien, Schweden, Polen und Bulgarien geht es darum, Hemmnisse für den Ausbau der solaren Fernwärme zu identifizieren und fördernde Schritte zu erarbeiten.

Die Teilnahme von knapp 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der steirischen Landesverwaltung (Landes- und Regionalentwicklung, Bau- und Raumordnung, Abteilung „Energie, Wohnbau, Technik“ sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Gemeinden und der Industrie Anlagenbau, Netzbetreiber) zeigt, dass dem Thema „erneuerbare Fernwärme“ großes Interesse entgegengebracht wird.

Nachfolgend das Programm und die Präsentationen:

 

Stadtgemeinde Gleisdorf und AEE INTEC gewinnen den ÖGUT-Umweltpreis

Die Konkurrenz war enorm, insgesamt gab es 74 Einreichungen. In unserer Kategorie haben wir uns schlussendlich gegen ebenfalls nominierte Projekte aus den Städten Wien und Salzburg durchgesetzt .

Kategorie „Nachhaltige Kommune“:

  • PREISTRÄGER: Entwicklung und Umsetzung der Methodik „räumliche Energieplanung“ in der Kleinstadt Gleisdorf
    Stadtgemeinde Gleisdorf
  • NOMINIERT: Jetzt ist Mülli da! – Müll trennen und profitieren
    Walter Galehr, Michael Loderbauer Tina Oberleitner
  • NOMINIERT: LED it schein - Umstellung der Wiener Seilhängeleuchten auf energiesparende, moderne LED-Beleuchtung
    Magistratsabteilung 33 – WIEN LEUCHTET

https://www.oegut.at/de/initiativ/umweltpreis/2018/nh-kommune.php

Der Preis wurde vor rund 250 Besuchern von Bgm. Christoph Stark, Geschäftsführer Stadtwerke Gleisdorf Karl Hierzer und einer breiten Abordnung von AEE INTEC entgegen genommen.

 

Experten aus 51 Ländern diskutierten bei der ISEC 2018 in Graz den Beitrag des Wärmesektors zur Erreichung der weltweiten Klimaziele

370 Experten und Expertinnen aus Wissenschaft, von Unternehmen und aus der Energiepolitik aus 51 Ländern nahmen vom 3. bis 5. Oktober 2018 an der im Rahmen der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft in Graz durchgeführten International Sustainable Energy Conference (ISEC 2018) teil.

Im Fokus der Konferenz standen der Wärmesektor und die Ressourceneffizienz in einem vernetzten nachhaltigen Energiesystem und die sich daraus ergebenden enormen Chancen für innovative Forschungseinrichtungen und Unternehmen.

In der öffentlichen Diskussion zur Umstellung vom fossilen auf ein nachhaltiges Energiesystem ist der energiepolitische Fokus sehr häufig nur auf dem Stromsektor, auf den lediglich 20% des weltweiten Endenergieverbrauchs entfallen. Die Umsetzung des bei der UN-Klimaschutzkonferenz im Dezember 2015 in Paris vereinbarten Übereinkommens zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2°C ist nur möglich, wenn auch im Wärmesektor rasch eine Umstellung auf erneuerbare Energieträger erfolgt.

„Dies wird nicht nur durch eine Elektrifizierung des Wärmesektors und Power to Gas Technologien gelingen“ sagte Prof. Hans Martin Henning vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme aus Freiburg in seinem Key-Note Vortrag.

Neben den 5 Key-Note Vorträgen von Vertreterinnen der Europäischen Kommission und der Internationalen Energieagentur wurden in 76 Fachvorträgen Strategien zur Dekarbonisierung von Städten und Industrieprozessen sowie Maßnahmen in der Energieraumplanung vorgestellt und diskutiert.

Ein Workshop der UNIDO, der auch im Rahmen der ISEC 2018 stattfand, bot die Gelegenheit der Vernetzung mit sieben Energiezentren in Entwicklungsländern.

Veranstalter der Konferenz war AEE – Institut für Nachhaltige Technologien mit Unterstützung des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus, dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie dem Österreichischen Klima- und Energiefonds, dem Land Steiermark und der Stadt Graz.

Fotocredit: Miriam Raneburger. Von links nach rechts:

Prof. Dr. Reinhold W. Lang, JKU Linz, AT; Theresia Vogel, Director, Klima- und Energiefonds, AT; Prof. Dr. Hans-Martin Henning, Director Fraunhofer ISE, DE; Haitze Siemers, Head of Unit for New energy technologies, innovation and clean coal, DG Energy, European Commission, BE; Sabine Mitter, Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology, AT; Josef Plank, Secretary General, Federal Ministry for Sustainability and Tourism, AT; Werner Weiss, CEO AEE INTEC, AT

 

IEA SHC Bericht: Weltweite Marktentwicklung Solarthermie - Edition 2018

The report was prepared within the frame work of the Solar Heating and Cooling Programme (SHC) of the International Energy Agency (IEA). The goal of the report is to give an overview of the general trends, to highlight special applications and out standing projects and to document the solar thermal capacity installed in the important markets worldwide. Furthermore, it is the goal to ascertain the contribution of solar thermal systems to the supply of energy and the CO2 emissions avoided as a result of operating these systems. The collectors documented in detail are unglazed collectors, glazed flat-plate collectors (FPC) and evacuated tube collectors (ETC) with water as the energy carrier as well as glazed and unglazed air collectors.

This edition of Solar Heat Worldwide includes for the first time an overview of concentrating solar collectors, which are applied in district heating and for industrial processes.

The data were collected from a survey of the national delegates of the IEA SHC Executive Committee and other national experts active in the field of so larther mal energy. As some of the 66 countries included in this report have very detailed statistics and others have only estimates from experts, the data was checked for its plausibility on the basis of various publications.

The collector area, also referenced as the installed capacity, served as the basis for estimating the contributions of solart hermal systems to the energy supply and reductions of CO2 emissions.

The 66 countries included in this report represent 4.8 billion people, or about 66 % of the world’s population. The installed capacity in these countries is estimated to represent 95 % of the solar thermal market worldwide.