Zum Inhalt springen (ALT+1) Zum Hauptmenü springen (ALT+2) Zur Suche springen (ALT+3) Zum den Quicklinks springen (ALT+4)

Quick BIO-NET

Im Leitprojekt „Quick BIO-NET“ wurde ein Quick-Check-Tool zur Erstanalyse von Nahwärmenetzen erstellt. Dieses ermöglicht ein erstes Benchmarking zur Status Quo Feststellung und eine vereinfachte Potenzialanalyse von Erneuerbaren Technologien für Nahwärmenetze.

Der Heizwärmebedarf wird durch Gebäudesanierungen und die Errichtung energieeffizienter Neubauten zukünftig abnehmen. Für bestehende Nah- und Fernwärmenetze bedeutet dies, eine Verringerung der zu transportierenden Wärmemenge je Trassenmeter und damit einhergehend eine Erhöhung der relativen Netzverluste. Darunter leidet vor allem die Wirtschaftlichkeit des Netzes und die Konkurrenzfähigkeit mit alternativen Systemen ist nicht mehr gegeben. Zum anderen stehen durch den Ausbau der Erneuerbaren und den zumeist ungenutzten Abwärmequellen (z.B. Abwärme aus Industrieprozessen, Abwärme aus gewerblichen Anlagen, usw.) viele Potenziale zur Verfügung, die bisher kaum zur Wärmebereitstellung in Fernwärmenetzen genutzt werden bzw. oftmals aufgrund der aktuellen Gegebenheiten nicht nutzbar sind.

Das heißt, dass es für Heizwerkbetreiber wichtig ist, die Potentiale seines Heizwerkes rasch her-auszufinden um gezielt Maßnahmen zur Effizienzsteigerung des Heizwerkes zu finden. Das Projekt verfolgt mit der Erstellung eines Quick-Check Tools genau diese Thematik.

Das Tool ermöglicht durch die Eingabe weniger, wesentlicher Parameter für Heizwerke ein einfaches Benchmarking zur Feststellung des Status Quo. Darüber hinaus werden verschiedenen Möglichkeiten, wie neue erneuerbare Energietechnologien - z.B. Solarthermie, Photovoltaik, Pufferspeicher, Kraft-Wärme-Kopplung, oder auch Abwärme aus Industrie und Gewerbe einzubinden sind, analysiert. Die Ergebnisse des Tools bilden die Grundlage für Entscheidungen zur Weiterentwicklung und Optimierung des Heizwerks.

Im Rahmen der fallstudienbasierten Arbeit ist es das Ziel konkrete Heizwerk in den beteiligten Projektregionen zu analysieren und die Entwicklung des Tools nachhaltig zu fördern. Zudem wird ein erstes Schulungsangebot für KEM-MangagerInnen, die als erste Ansprechstelle für Heizwerke in ihrer Region auftreten, zur Verfügung gestellt.

Portrait Carina  Seidnitzer-Gallien, MA

Projektleiter

DIin (FH) Carina Seidnitzer-Gallien, MA