Zum Inhalt springen (ALT+1) Zum Hauptmenü springen (ALT+2) Zur Suche springen (ALT+3) Zum den Quicklinks springen (ALT+4)

Smart ABC

Smart Energy Efficient Active Buildings and Building Clusters

Im Rahmen des Projektes sollen ausgewählte Kombinationen von Einzelgebäuden, Gebäudeverbänden und deren Energieversorgungsvarianten auf Ihre Eignung und Ihren Beitrag zur Primärenergie- und Treibhausgasreduktion untersucht werden. Ziel ist es, Empfehlungen zur Abbildung und Bewertungsmethodik von Gebäuden und Gebäudeverbänden, die „Nahezu Null“ Energie verbrauchen und Energie aus erneuerbaren Quellen nutzen, abzuleiten.

Ausgangssituation/Motivation

Die EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie 2010/31/EU fordert den Standard „Niedrigstenergiegebäude“ ein, sowie die Deckung des Bedarfes mit „Energie aus Erneuerbaren Quellen am Standort oder in der Nähe“. In Österreich ist zur Umsetzung dieser Richtlinie in Gebäudestandards (OIB) und -Bewertungssystemen eine Präzisierung der Rolle der Erneuerbaren Energieträger und der eingesetzten Technologien notwendig. Weiters müssen der Begriff „am Standort oder in der Nähe“ bzw. die Systemgrenze „Gebäude“ sowie die Rahmenbedingungen definiert werden, vor allem vor dem Hintergrund, dass der geforderte Standard bei Gebäuden im städtischen Kontext sehr schwer, oftmals überhaupt nicht erreicht werden kann, wenn nicht (sinnvolle) Synergien im Gebäudeverband oder aus dem Netz genutzt werden können. Auf europäischer Ebene ist hier mit der Entwicklung von „Smart Cities“ die Zukunft vorgezeichnet. In Deutschland gibt es in der EnEV bereits die Möglichkeit von „Quartierslösungen“.

Inhalte und Zielsetzungen

Ziel des Projektes Smart ABC ist es, für offene Punkte zur Umsetzung der EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie 2010/31/EU in Österreich Empfehlungen für Gebäudestandards oder Bewertungssysteme abzuleiten, die auf wissenschaftlicher Basis begründet sind.

Dies umfasst:

  • Die Präzisierung der Abbildung der Erneuerbaren Energieträger und der verbundenen Technologien (Erzeugung dezentral vor Ort oder Versorgung aus einem zentralen Netz)
  • Lösungen für Gebäude/ -verbände im urbanen bzw. städtischen Raum


Methodische Vorgehensweise

Die energetische und ökologische Bewertung relevanter Kombinationen von Energieversorgungstechnologien für Einzelgebäude („Smart Active Buildings“) und Gebäudeverbände („Smart Active Building Clusters“) erfolgt mittels Modellrechnungen, Komponentenzerlegung und Sensitivitätsanalysen. Die Relevanz von Einflussgrößen und Rahmenbedingungen wird somit transparent und nachvollziehbar. Die ökologische Bewertung erfolgt durch den Einsatz des „GEMIS“ Softwaretools und liefert damit eine Lebenszyklusbetrachtung einschließlich der vorgelagerten Prozesse.

Erwartete Ergebnisse

Die Ergebnisse aus der energetischen und ökologischen Bewertung der relevanten Varianten werden zusammengefasst dargestellt und deren Bedeutung sowohl innerhalb des Projektkonsortiums als auch mit externen Stakeholder/-innen diskutiert um einen größtmöglichen Konsens zu erreichen.

Die Vernetzung der einzelnen Partner/-innen mit relevanten Stakeholder/-innen zielt auf die optimale Implementierung der Ergebnisse in den OIB-Richtlinien und in den damit in Verbindung stehenden ÖNORMEN H5056, H5057, H5058, H5059 sowie in Bewertungssystemen wie klima:aktiv haus und TQB ab. Das Projekt soll einen aktiven Beitrag zur Entwicklung eines „Österreichischen Standards“ für Nachhaltiges Bauen basierend auf TQB und klima:aktiv Kriterien leisten.


Auftraggeber

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) im Rahmen des Programms „Haus der Zukunft Plus“

Projektpartner

ÖGNB Österreichische Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
Umweltbundesamt GmbH
17&4 Organisationsberatung GmbH
                        

Status

abgeschlossen