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SOLTRAIN Phase III - Solarthermische Trainings- und Demonstrationsinitiative im südlichen Afrika – Phase III

Nach Angaben der Weltbank befinden sich heute etwa 25 Länder in Subsahara-Afrika in einer Stromkrise, die sich in Stromausfällen äußert. Solare Warmwassersysteme für den Gebäudebereich, zum Heizen und Kühlen von Krankenhäusern, Hotels, Studentenwohnheimen und auch zur Bereitstellung von Wärme für industrielle Prozesse könnten eine wichtige Rolle bei der Verringerung der Belastung der Stromversorgungssicherheit in den sechs Partnerländern Botswana, Lesotho, Mosambik, Namibia, Südafrika und Zimbabwe spielen.

Phase III des SOLTRAIN-Projekts basiert auf nationalen Regierungszielen für erneuerbare Energien sowie auf den Ergebnissen und Erkenntnissen der beiden vorangegangenen Phasen von SOLTRAIN, die von 2009 bis 2016 durchgeführt wurden.

Ziel aller Maßnahmen im Projekt ist es, die in den vorangegangenen Phasen erzielten Ergebnisse in den Partnerinstitutionen und in den Regierungen der Partnerländer zu verankern sowie nachhaltige nationale Solarthermie-Ausbauprogramme zu initiieren bzw. zu stärken, die weit über die Projektlaufzeit hinaus bestehen bleiben sollen.

Das spezifische Projektziel von SOLTRAIN III war es, die Partnerinstitutionen und die staatlichen Stellen der Partnerländer bei der Umsetzung ihrer nachhaltigen nationalen Solarthermieprogramme zu unterstützen.

Das Projekt konzentrierte sich auf drei Zielgruppen:

  • Lokale Umsetzungspartner: Bildungs- und Forschungseinrichtungen wie Universitäten, Berufsschulen und andere Ausbildungszentren
  • Stakeholder in den Partnerländern: Installateure von Solarthermieanlagen, aber auch Politik, Verwaltung und der Finanzsektor. Diese Zielgruppe besteht aus ca. 750 Teilnehmern der verschiedenen Trainingskurse.
  • Begünstigte: Soziale Einrichtungen und andere förderfähige Einrichtungen wie kleine und mittlere Unternehmen, Hausbesitzer, Patienten von Krankenhäusern, Bewohner von Altenheimen, Studenten von Studentenwohnheimen, Gäste des Beherbergungssektors (Hotels, Lodges), Besucher von Restaurants, Unternehmen des industriellen Sektors.

In der Ausschreibung für Demonstrationssysteme wurde ein besonderer Fokus auf Einrichtungen gelegt, die Frauen (z. B. Mädchenschulen, Entbindungskliniken, Frauenhäuser) und marginalisierte Gruppen unterstützen.

Es wird geschätzt, dass etwa 7.000 Personen direkt von diesen Demonstrationssystemen profitieren, indem sie ihre Energierechnungen reduzieren und den Hygienestandard verbessern.

Projektergebnisse:

  • 12 Politik-Workshops mit 469 Teilnehmern durchgeführt
  • 1088 Personen in 35 technischen Trainingskursen geschult
  • 139 Solarthermie-Demonstrationsanlagen installiert, in Betrieb genommen und qualitätsgeprüft. 74 dieser Systeme sind für soziale Einrichtungen, Krankenhäuser, Frauen, Mädchen und marginalisierte Gruppen
  • Nationale Solarthermie-Roadmaps für Namibia, Botswana, Südafrika, Simbabwe, Lesotho und Mosambik entwickelt.
Portrait Werner  Weiss

Projektleiter

Dipl.-Päd. Ing. Werner Weiss