„nachhaltige technologien 01 | 2023"

interessierte Studierende weiter, bevor mich mein Wunsch nach fachlicher und persönlicher Weiterent- wicklung im Februar 2023 zurück in die Forschung und Entwicklung zu AEE INTEC führte. Während all meiner bisherigen Tätigkeiten konnte ich feststellen, dass Energie- und Ressourcenef- fizienz in die wirtschaftliche und technologische Bewertung von industriellen Prozessen noch nicht in dem Maße einfließen, wie dies der Stand der Technik ermöglichen würde. Mich reizt die Entwicklung von innovativen Analyse- und Bewertungsmethoden, um den Nutzen von technologischen Entwicklun- gen quantifizieren zu können. Dies ist unbedingt notwendig, um Argumente für mehr Energie- und Ressourceneffizienz in der Industrie zu schaffen. Bei AEE INTEC kann ich diese Ziele in und mit einem kompetenten Team umsetzen und mein Wissen über produktionstechnische Zusammenhänge frei nach dem Motto „Idea to Action“ direkt anwenden. Ein Beispiel dafür ist das aktuelle Leitprojekt „Digital Energy Twin“ mit dem Ziel, den Betrieb und die Ausle- gung von industriellen Energieversorgungssystemen zu optimieren. Neuer Leiter des Bereichs „Industrielle Systeme“ Foto: AEE INTEC M ein Name ist Wolfgang Weiß. Ich komme ur- sprünglich aus Riegersburg in der Südoststeiermark, verbrachte während des Studiums 11 Jahre in Graz und wohne nun mit meiner Familie in Kumberg. In meiner Freizeit unternehme ich gerne gemeinsame Ausflüge, schwimme im örtlichen Badesee, wandere auf diverse Berggipfel oder besuche Konzerte und Festivals. Im Winter zieht es mich und meine Familie zum Schifahren, Snowboarden oder Tourengehen ebenfalls in die Berge. Unser Beagle „Alma“ sorgt zusätzlich für genug Bewegung an der frischen Luft. Während meines Studienaufenthalts an der Univer- sity of Oulu in Finnland entdeckte ich die Sauna als Raum der Erholung und Entspannung für mich. Bei AEE INTEC leite ich seit Februar 2023 den Bereich „Industrielle Systeme“. Während meines Doktoratsstudiums am Institut für Werkzeugtechnik und spanlose Produktion an der Technischen Universität Graz beschäftigte ich mich intensiv mit Simulationsmethoden in der Fertigungs- technik. Dabei fand ich Gefallen an Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsthemen und wech- selte nach meiner Promotion für fünf Jahre an das Kompetenzzentrum „Das virtuelle Fahrzeug“ in Graz. Meine zentralen Aufgaben als Lead Researcher im Bereich der Produktionstechnik waren neben der Lei- tung und Umsetzung von internationalen Projekten die Identifikation von relevanten Forschungsfragen und Entwicklungsthemen. Letzteres empfinde ich als sinnstiftend und unbedingt notwendig für die technologische aber auch gesellschaftliche Weiter- entwicklung. Mein bis dahin erlangtes Wissen gab ich vier Jahre lang an der FH JOANNEUM in Graz als Dozent für Fertigungstechnik und Simulation an Finnische Gemütlichkeit... Foto: privat 35 34 VERANSTALTUNGEN / PORTRÄT

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