„nachhaltige technologien 2|2017“

www.beckhoff.at/leistungsmessung Um weltweit steigende Energiekosten zu senken, muss in allen Industrie-Bereichen der Energieverbrauch präzise erfasst werden. Für eine einfache, systemintegrierte Lösung bietet Beckhoff modulare EtherCAT-Klemmen, die ein breites Anwendungsspektrum abdecken. Damit kann an jeder beliebigen Stelle im Maschinen- und Anlagen- bau oder im Gebäude die Energie erfasst und der Energieverbrauch transparent gemacht werden. Das Multimeter EL3403: 3-Phasen-Leistungsmessklemme bis 500 V AC: Strom, Spannung, gemeinsamer Sternpunkt Das High-Feature-Multimeter EL3413: 3-Phasen-Leistungs- messklemme bis 690 V AC, isolierte Stromeingänge, Oberschwin- gungsanalyse Das Netz-Oszilloskop EL3773: Highend-Netzanalyse zur Zustandserfassung eines 3-phasigen Wechselspannungsnetzes | EK12-12G | Die Beckhoff Energie-Experten. Systemintegrierte Energiemessung mit Feldbus-Anschluss. EL3773: Das Netz- Oszilloskop EL3403: Das Multimeter EL3413: Das High-Feature- Multimeter Österreich, Linz Stand 235 ANZEIGE Im Wesentlichen setzt sich DALEC aus fünf Modulen zusammen. Die Abbildung zeigt schematisch die Zu- sammenhänge zwischen den Modulen. Im Modul „Standort & Klima“ werden die notwendigen Inputdaten für die Simulation bereitgestellt. Der User kann Geometrie und thermische Eigenschaften des zu evaluierenden Raums festlegen und die Fassaden- und Kunstlichtspezifikation definieren. Dazu sind produktneutral typische Systeme hinterlegt. Aus einer Datenbank kann aus Testreferenzjahren für über 3000 Standorte weltweit gewählt und so das lokale Klima am Standort des Gebäudes berücksichtigt werden. Das „Tageslichtmodul“ berechnet basierend auf den im Klimadatensatz hinterlegten, typischen Außenbedin- gungen den stündlichen Tageslichteintrag in den Raum über das gesamte Jahr. Dabei können auch komplexe Fassadensysteme über ihre BSDF berücksichtigt wer- den (die BSDF entspricht einer Übertragungsfunktion der Lichtverteilung vom Außenraum in den Innenraum). Um diese – üblicherweise sehr zeitaufwändigen – Be- rechnungen in kurzer Zeit durchführen zu können, wurden vorab Faktoren für typische Raumgeometrien simuliert und in einer Datenbank abgelegt. Basierend auf dem Ergebnis der Tageslichtberechnung berechnet das „Kunstlichtmodul“ den notwendigen stündlichen Kunstlichtbedarf zur Erfüllung der licht- technischen Vorgaben. Dabei können zwei Leuchten- gruppen individuell angesteuert werden. Ähnlich wie das Tageslichtmodul arbeitet auch das Kunstlichtmo- dul mit vorberechneten und hinterlegten Faktoren, um kurze Simulationszeiten zu ermöglichen. Die solaren Einträge durch das Fassadensystem, wel- che winkelabhängig berücksichtigt werden, die interne Last durch das Kunstlicht und die Randbedingungen aus Gebäudedesign und Klimadaten sind Input für das „Thermische Modul“. Hier wird das Gebäude als Widerstand-Kapazität-Modell abgebildet und mit dem Stundenverfahren aus der ISO 13790 werden die resul- tierenden Bedarfe für Heizung und Kühlung ermittelt. Das Modul „Nutzer & Steuerung“ dient als Schaltzent- rale und verknüpft die Ein- und Ausgaben der einzelnen Berechnungsmodule. Hier werden auch Steuerungs- szenarien (z. B. Steuerung für Lamellensysteme oder Schalt-/Dimmzustände für Kunstlicht) und die Vorgaben an einzuhaltende Grenzwerte (z. B. Leuchtdichtebegren- zung zur Blendungsvermeidung oder Akzeptanzbereich für Innenraumtemperatur) definiert.

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