„nachhaltige technologien 3|2017“

In Nigeria konnte GREENoneTEC 2016 über die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit einen Auftrag über 68 Thermosiphon Anlagen (200 l und 300 l) durch eine gewonnene Ausschreibung an Land ziehen. Damit werden für die Schule täglich 17 000 Liter Warm- wasser für 900 Studenten als hygienisches Brauchwas- ser bereitgestellt. Internationale Zusammenarbeit Im Bereich solarer Prozesswärme konnte in Zusam- menarbeit mit SOLID GmbH aus Graz für die Soft-Drink- Produktion von Pepsi Cola in Arizona (USA) die solare Vorwärmung für die Reverse-Osmose-Anlage errichtet werden. In mehreren Ausbaustufen wurden über 3 700 m² Großflächenkollektoren installiert. Im Jahr 2016 folgten schließlich auf Hawaii mit SOLID California 370m² Groß- flächenkollektoren für eine Brauerei zur Erzeugung von solarer Prozesswärme. Ebenfalls mit dem Partner SOLID konnte letztes Jahr im mittelamerikanischen Raum in Nicaragua ein Militär- Krankenhaus in der Hauptstadt Managua mit etwa 4 400 m² doppelt verglasten Großflächenkollektoren für die Brauchwassererwärmung ausgestattet werden. Die Fertigstellung ist für dieses Jahr geplant (siehe auch den Artikel „Sonnige Energie für Krankenhaus in Nicaragua“ in dieser Ausgabe). In Südafrika konnte im Jahr 2015 ein Projekt im Bereich der solaren Prozesswärme durch Zusammenarbeit mit lokalen Partnern wie E3Energy und SEG Solar Energy Ltd. realisiert werden - eine Brauerei am Western Cape wurde mit einer 150 m 2 Solarthermie-Anlage mit Großflächenkollektoren ausgestattet. Ziel des Auftrag- gebers war sowohl die Produktionskostenoptimierung als auch die marketingmäßige Verwertung als „grüne Brauerei Südafrikas“. Resümee Zusammenfassend stellen die Exportmärkte in Euro- pa und in Übersee für GREENoneTEC die wichtigste Säule dar, die es weiter zu stärken gilt. Somit ist dies nicht nur eine Chance, den bestehenden Unterneh- menserfolg weiter auszubauen, sondern dient auch als Grundlage, um neue Produkte - speziell für den Export - zu entwickeln. Essentiell für den Exporterfolg ist jedoch - neben verstärkten Verkaufs- und Marketingaktivitäten und einer lokalen Präsenz im jeweiligen Land - vor allem die Auseinandersetzung mit den neuen Kulturen, de- ren Eigenheiten und den Besonderheiten der neuen Märkte in Bezug auf rechtliche Auflagen, Fördersitu- ation etc.. Nur so können Exportchancen langfristig genutzt und neue Absatzmöglichkeiten nachhaltig geschaffen werden. Dipl.-Ing. (FH) Martin Fasold und Mag. Elisabeth Kastner sind bei GREENoneTEC Solarindustrie GmbH als Vertriebsleiter bzw. in Marketing & PR tätig. Martin.Fasold@greenonetec.com Weiterführende Informationen: • www.iea-shc.org/solar-heat-worldwide • www.ren21.net/gsr-2017 "GREENoneTEC ist weltweit aktiv und hat aktuell eine Exportquote von über 85 %. Neben dem OEM- Geschäft werden in Zusammenarbeit mit einem Netzwerk an Kooperationspartnern im Projektbereich Anwendungen im Spektrum von Kleinanlagen bis hin zu Großflächenlösungen realisiert. Entscheidend ist, dass die Produkte an die Erfordernisse vor Ort anpasst werden. Die Zusammenarbeit mit Partnern aus den Bereichen Wirtschaft und Forschung hat sich hierbei für GREENoneTEC schon mehrfach als ein wichtiger Erfolgsfaktor herausgestellt. Erfolgsbeispiele sind nicht zuletzt die globale Vermarktung unseres Großflächenkollektors GK 3003 sowie des All-In-One-Systems Solcrafte." Robert Kanduth, Geschäftsführer von GREENoneTEC Solarindustrie GmbH 11 10 SCHWERPUNKT WACHSTUMSMÄRKTE UND EXPORTERFOLGE Cape Brewing Company, Südafrika. Fertige 150 m² Großflächenkollektoranlage zur Erzeugung solarer Prozesswärme Foto: E3Energy

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