„nachhaltige technologien 4|2016"
Redaktion: Christoph Brunner, Christian Fink, Armin Knotzer, Ewald Selvička, Rosa Stranzl, Monika Spörk-Dür, Werner Weiss nachhaltige technologien ist die Mitgliederzeitschrift des AEE – Dachverbands und erscheint viermal jährlich. Das Abo ist im Mitgliedsbeitrag von € 28,- inkludiert. Einzelexemplare zum Preis von € 5,00 bitte anfordern! Bankverbindung: Raiffeisenbank Gleisdorf, IBAN: AT09 3810 3000 0010 4430, SWIFT/BIC: RZSTAT2G103 Versand: Elisabeth Reitbauer Anzeigen: office@aee.at Titelfoto: Iamfat42 /istockphoto.com Layout/Grafik: Peter Eberl / HAI.CC Druck: Offsetdruck Bernd Dorrong e.U. Auflage: 6000 Stück Wissenschaftlicher Beirat: Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Gerhard Faninger, Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Reinhold W. Lang, Dipl.-Ing. Kurt Pollak, Dipl.-Ing. Dr. Erich Podesser, Univ.-Prof. Dipl.-Ing. August Raggam, Univ.-Prof. Dr. Stefan Schleicher, Univ.-Prof. Dr. Hans Schnitzer, Univ.-Doz. Dr. Mag. Stephan Schwarzer, Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Streicher Offenlegung gemäß §25 Mediengesetz: Die periodische Druckschrift nachhaltige technologien wird aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Inserateneinnahmen finanziert. Sie ist zu 100 % im Eigentum des Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie- Dachverbands. Blattlinie: Verbreitung von Informationen über Themen der erneuerbaren Energien und Ressourceneffizienz. Impressum Eigentümer, Herausgeber und Verleger: AEE – Dachverband A-8200 Gleisdorf, Feldgasse 19 Tel: +43 (0)3112 / 5886 www.aee.at, office@aee.at Observer Medienbeobachtung Inhalt Editorial LEITARTIKEL Nachhaltige Infrastrukturen für die Wasserwirtschaft Horst Steinmüller SCHWERPUNKTTHEMA MEMBRANDESTILLATION Wertstoffrückgewinnung und Schließung des Wasserkreislaufes in der Galvanikindustrie Christian Platzer und Sarah Meitz PSA CIEMAT arbeitet an der Markteinführung solarer Entsalzungstechnologien Guillermo Zaragoza Herausforderungen in der Abwasserreinigung Norbert Kreuzinger Wasser- und Energieeffizienz für eine Mälzerei in Graz Reininghaus. Wolfgang Glatzl und Christoph Brunner Neue Verfahren für die Stickstoffgewinnung aus Abwässern Xing Yang THERMISCHE ENERGIETECHNOLOGIEN UND HYBRIDE SYSTEME Qualitätssicherung für Erneuerbare-Wärme-Systeme durch intelligentes Betriebsmonitoring Philip Ohnewein, Harald Schrammel, Daniel Tschopp BAUEN UND SANIEREN Zukunftsweisende Lichtlösungen in der Sanierung von Gebäuden - Der „Lighting Retrofit Adviser” Jan de Boer, Simon Wössner, Marc Fontoynont, Martine Knoop, Bernhard Paule, Jérôme Kaempf und Marie-Claude Dubois NEUE PROJEKTE Rückgewinnung von Wertstoffen aus industriellen Abwässern mit innovativen Membrantechnologien - ReWaCEM ACR-Kooperationspreis 2016: Weniger Chemikalien in der Galvanik AEE-Solaranlagenberatung Tagungen, Seminare, Exkursionen Porträt 4-5 6-8 9-11 12-15 16-18 19-21 22-24 25-27 28 29 30 31 Mit einer Ressourcenentnahme von rund 68 Milliarden Tonnen Material jährlich verbraucht der Mensch heute global fast zehnmal mehr als noch im Jahr 1902. Angetrieben von dieser Tatsache und einer Reihe von Herausforde- rungen wie z.B. Klimaveränderung und expan- dierende Populationen, wird die Entwicklung einer sogenannte „bioeconomy“, die eine Kreislaufschließung aller Makronährstoffe (Stickstoff, Phosphor, Kalium) sowie Rohmate- rialen forciert, immer wichtiger. Die Europäische Kommission hat in diesem Zu- sammenhang Ende 2015 eine neue ehrgeizige Strategie zur Kreislaufwirtschaft entworfen, wo der Abfall jedes Wirtschaftssektors eine wichtige Rolle einnimmt. Eine reststoffbasier- te Bioökonomie wird realistisch betrachtet keine komplette Verschiebung in Richtung Umweltverträglichkeit schaffen, bringt aber jedenfalls Investitionsmöglichkeiten in Rest- stoffmärkten. Das Mengenpotential an Ressourcen in In- dustrieabwässern und kommunalen Abwäs- sern einschließlich Gärrest aus Biogas und Klärschlamm ist wesentlich und damit ein potentieller Treiber für einen langfristigen strategischen Paradigmenwechsel hin zu einer Bioökonomie. Aufgrund erschöpfender nicht erneuerbarer Mineralvorkommen (z.B. Phos- phor) und dem Anstieg der Produktionskosten (z.B. Stickstoff-Dünger) sind zum Beispiel Technologieentwicklungen von der Entsorgung und Behandlung zur Wertstoffrückgewinnung in den Fokus von Forschung & Entwicklung gerückt. Im aktuellen Interesse der Weiterentwicklung stehen Technologien wie zum Beispiel die Membrandestillation, der in der gegenständli- chen Ausgabe ein Schwerpunkt gewidmet ist. Wie vielfältig diese Technologie einsetzbar ist aber auch welche technologischen Her- ausforderungen zu lösen sind, beweisen die unterschiedlichen Beispiele in den Artikeln dieser Ausgabe. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen Christoph Brunner
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