„nachhaltige technologien 04 | 2021"

Durch die spezielle Fassadenkonstruktion, die durch ihre Geometrie winkelabhängig adaptiv auf die jeweiligen Sonnenstände reagiert, variiert auch der solare Eintrag je nach Tages- und Jahreszeit. Um diesen Effekt in der weiterführenden bauphysikali- schen Betrachtung und in der Planung der HLK-Sys- teme abzubilden, wurde sowohl die winkelabhängige Transmission der Fassadenstruktur (siehe Abbildung rechts, oberes Bild) als auch der resultierende win- kelabhängige g-Wert des Gesamtsystems (Fassaden- struktur und Verglasung, Abbildung rechts, unteres Bild) simulationstechnisch ermittelt. Ein Vergleich der Werte für die gerichtete Einstrahlung aus 45° von oben ( τ = 0.49 / g = 0.11) und 45° von unten ( τ = 0.76 / g = 0.18) zeigt die Effektivität dieser Fassadenstruktur und die Relevanz der winkelabhängigen Betrachtung. Mit annähernd gleicher Konsequenz wird das Kunstlicht bearbeitet. Durch ein einheitliches Beleuchtungssys- tem werden alle großen Flächen der Erschließungen, Korridore und Büros bis hin zur Eingangsarena gestal- tet. Die Integration des Kunstlichtes dient nicht nur der Erfüllung von Normwerten, sondern macht durch individuelle Gestaltung und gestalterische Aspekte auch die Marke und Identität von adidas deutlich. Zudem trägt das Kunstlicht zur klaren Wegeführung und Orientierung bei. Um die Lichtschwelle von außen nach innen zu verringern, werden im Eingangsbereich ausschließlich „tunable-white-Leuchten“ mit der gleichen Leuchten- lösung wie im Innenraum eingesetzt. Damit entsteht ein harmonischer Übergang vom Tageslicht außen zur tagesbelichteten Halle innen, sowie eine gemütliche Atmosphäre nachts für verschiedene Veranstaltun- gen. Auch der Eingangsbereich wird damit multifunk- tional nutzbar gemacht und kann situationsbezogen mit jeder Lichtstimmung bespielt werden. In der Eingangsarena wurde die Breite des Eingangs mit einem deutlichen Materialwechsel gegliedert und damit optisch verkleinert. Dadurch erfolgt eine klare Trennung von Besucherzonen und Mitarbeiterzonen ohne physische Trennung und bewirkt das Brand Prinzip, das Gebäude wie durch einen Fußballarena- Tunnel zu betreten. Mit Grau und Schwarz wurden bewusst neutrale Farben gewählt. Der schwarze Bereich nimmt den Charakter voll auf und erlaubt die Präsentation der Produkte und Brand Messages durch subtile Integration ins Gebäude. David Geisler-Moroder , Research Manager im Bereich Forschung & Entwicklung bei Bartenbach. david.geisler-moroder@bartenbach.com Theresa Erdmann , Marketing Assistant & Graphic Design im Bereich Sales Support & Marketing bei Bartenbach. theresa.erdmann@bartenbach.com ANZEIGE Flexiblere und produktivere Maschinen mit dem linearen Transportsystem XTS | AT12-14G | Scannen und alles über das lineare Transportsystem XTS erfahren Für jede Applikation die optimale Lösung: individuelle Bahnverläufe ermöglichen an das Maschinenlayout angepasste Fahrwege skalierbare Leistungsklassen maximieren Transportmassen und -dynamiken integrierte XTS-Simulation erleichtert die Anlagenkonzeptionierung vormontierte Funktionsbaugruppen als Plug-and-Play-Lösung für die schnelle Projektumsetzung Edelstahl-Ausführung XTS Hygienic für besonders anspruchsvolle Umgebungsbedingungen der Lebensmittel- und Pharmaindustrie XTS Track Management erhöht Flexibilität durch Ein- und Ausschleusen von Movern auf unterschiedlichen Systemebenen XTS steigert die Produktivität durch individuelle Bewegungen XTS verkürzt die Time-to-Market mit innovativen Maschinenkonzepten XTS ermöglicht softwarebasierte Formatwechsel ohne Stillstandszeiten XTS minimiert den Footprint durch kompakte Bauform

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