„nachhaltige technologien 04 | 2023“
Projekte gewählt wurden, die auch zeitnah umge- setzt werden sollen und die außerdem eine hohe Multiplizierbarkeit aufweisen. Die ausgewählten Referenzobjekte werden hinsichtlich ihrer Energie- effizienz, Materialien und Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel charakterisiert. Die Möglichkeiten, abzubrechende Gebäudeteile zu einem hohen Grad zu recyceln oder wieder zu verwenden, werden iden- tifiziert. Anschließend werden Maßnahmen zur Sa- nierung vorgeschlagen und deren Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit bewertet. Die Wirtschaftlichkeit der Sanierung wird mithilfe von Lebenszykluskos- tenanalysen untersucht und es wird ein integraler, digitaler Planungsprozess (BIM) entwickelt, der, als eigene Dimension, auf die Erreichung der Taxonomie- fähigkeit abzielt. Ein wichtiger Forschungsinhalt wird auch sein, die Anwendbarkeit der Lösungen in Ge- bäudegruppen unter Nutzung möglicher Synergien zu erreichen und nachzuweisen, dass sie auch zukunfts- fähig sind, also dort bestehen können, wo noch eine Verschärfung der Taxonomiekriterien zu erwarten ist. Auftraggeber: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) – Collective Research Projektpartner: AEE INTEC, pde Integrale Planung GmbH Unterstützer: Vienna Insurance Group, GRAWE Immobilien Verwaltung, BIG/Bundesimmobiliengesellschaft, ARE/Austrian Real Estate, UBM Development, Vereinigung der österreichischen Zementindustrie, Fachverband der Holzindustrie, PlasticsEurope Austria, API PVC und Umwelt Beratung, PORR Umwelttechnik, Österreichischer Baustoff-Recyclingverband Ansprechperson: Dipl.-Ing. Dr. Cornelia Ninaus, c.ninaus@aee.at m Rahmen des Branchenforschungsprojektes werden anhand von fünf Referenzprojekten stan- dardisierte Prozesse für EU-taxonomiekonforme Sa- nierungen des österreichischen Gebäudebestandes entwickelt. Zentraler Forschungsinhalt des Projektes ist es, die Anwendbarkeit der Taxonomiekriterien für Sa- nierungsprojekte, basierend auf Pilotprojekten, zu evaluieren und zu verbessern. Hierzu soll zunächst ein standardisierter Prozess entwickelt werden, wie der zu sanierende Bestand zu analysieren ist, um eine fundierte, alle EU-Taxonomieziele umfassende Planungsgrundlage zu erhalten. Dann soll ein breites Spektrum an Sanierungsszenarien aufgezeigt werden. Die dem Forschungsvorhaben zugrunde liegenden Referenzgebäude sind Gebäude aus verschiedenen Epochen, die als Vorbild für die Sanierung von ähn- lichen Gebäuden in ganz Österreich dienen können. Die Auswahl der Projekte erfolgte durch die beteilig- ten Partner aus der Immobilienwirtschaft, wobei es sich nicht um bloße case studies handelt, sondern I „Circular Construction“ EU-taxonomiefähige Sanierung von Bestandsbauten Weiterführende Informationen / Links im E-Paper Projektlink Foto: AEE INTEC / Cornelia Ninaus
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