„nachhaltige technologien 2|2019“
Gesamtpaket für die dezentrale Lüftung, Heizung und Trinkwarmwasser-Versorgung Ziel des Forschungsvorhabens SaLüH! war es, Wohnbaugesellschaften, Herstellern von Lüftungs- bzw. Heizungsgeräten sowie Planern Konzepte und technische Lösungen für ein Gesamtpaket für die dezentrale (wohnungsweise) Lüftung, Heizung und Trinkwarmwasser-Versorgung an die Hand zu geben. Damit soll die kostengünstige und baulich einfache Umstellung auf effiziente Haustechnik im Rahmen der Sanierung - auch schrittweise Wohnung für Wohnung - ermöglicht werden, ohne die NutzerInnen in ihrem gewohnten Wohnumfeld einzuschränken. Ein abgestimmtes Gesamtpaket bestehend aus Wärmedämmung, Fenster, einer Lüftungsanlage mit ei der Sanierung von Geschoßwohnbauten, welche häufig kleine Wohnungen mit inhomogener Wärme- versorgung aufweisen (Gas-, Öl- oder Stückholz- Einzelöfen, Elektroboiler usw.) zeigt sich, dass eine Gesamtsanierung inklusive Umstellung auf zentrale Heizung und Trinkwarmwasser-Versorgung mit z. B. Fernwärmeanschluss, Biomassekessel mit oder ohne Solarthermie oder Grundwasserwärmepumpe in der Regel nicht möglich ist. Gerade für Wohnbauten mit kleinen Wohneinheiten scheiden auch derzeitig verfügbare dezentrale Lösungen aus Platz- und Kos- tengründen häufig aus. Neben dem Platzaufwand für die haustechnischen Komponenten für Heizung und Trinkwassererwärmung stellt die Luftkanalinstalla- tion eine weitere Herausforderung beim nachträgli- chen Einbau im Rahmen der Gebäudesanierung dar. Fassadenintegrierte Haustechnik für die Sanierung B Installation eines Fassadenelements mit integrierter Fortluft-Zuluft- Wärmepumpe für die Sanierung Foto: UIBK Innsbruck Fabian Ochs, Dietmar Siegele, Toni Calabrese, Georgios Dermentzis
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