„nachhaltige technologien 03 | 2020"
ANZEIGE | EK12-17 | Skalierbar, effizient, einfach in der Anwendung Die EtherCAT-Klemmen für Energiemanagement www.beckhoff.at/energiemessklemmen Effizientes Energiemanagement im Maschinenumfeld und in der Energie- wirtschaft stellt vielfältigste Anforderungen, angefangen von der reinen Netzüberwachung über die Prozesssteuerung bis hin zum Highend-Power- Monitoring. Die neuen, preisoptimierten EtherCAT-Klemmen decken dieses breite Anwendungsspektrum ab. Das Ergebnis: optimierte Prozesssteuerung und kosteneffizienteres Energiemanagement. Maintenance EL3423: 3-Phasen-Energiemessung, Economy-Klasse EL3483: 3-Phasen-Netzwächter für Spannung, Frequenz und Phase Power Measurement EL3443: 3-Phasen-Leistungsmessung EL3453: 3-Phasen-Leistungsmessung bis 690 V AC Power Monitoring EL3773: Netzmonitoring, Oversampling 100 μs EL3783: Netzmonitoring, Oversampling 50 μs Maintenance Power Measurement Power Monitoring gemessene solare Deckung von 77 Prozent erreichen. Im Zuge der Begleitforschung konnte bei zwei Häu- sern eine sehr hohe solare Deckung messtechnisch nachgewiesen werden. Das eine Gebäude mit einem spezifischen Heizwärmebedarf von 19 kWh/m²a und einer Brutto-Grundfläche von 265 m² wurde in Oberösterreich in einer grundsätzlich nebelreichen Gegend errichtet. Durch die Kombination eines 31 m³ großen Pufferspeichers mit Bauteilaktivierung und 40 m² Kollektorfläche erreichte es vollständige so- lare Deckung. Das zweite Gebäude mit einem spezi- fischen Heizwärmebedarf von 34 kWh/m²a und einer Energiebezugsfläche von 213 m² in Tirol erreichte mit einem 6 m³-Pufferspeicher und einer rund 50 m² gro- ßen, fassadenintegrierten Solaranlage einen solaren Deckungsgrad von 95 Prozent. Mehr als die Hälfte aller Solarhäuser in der Begleit- forschung nutzt eine biomassebasierte Nachheizung. Mehrheitlich kommen im Heizraum positionierte Scheitholzkessel zum Einsatz, knapp gefolgt von hydraulisch eingebundenen Wohnraumöfen. Die restlichen Solarhäuser verwenden entweder Wärme- pumpen oder Strom-direkt-Heizungen (elektrische Durchlauferhitzer oder elektrische Heizstäbe) als Nachheizung. Besonders vielversprechend aus ökologischer und ökonomischer Sicht sind Projekte, die eine Nutzung von sommerlichen Überschüssen ermöglichen. Inner- halb des Programms wurden neben Poolerwärmung auch Anlagen umgesetzt, die Mehrerträge gebäude- übergreifend nutzen können. Im Verlauf des betrachteten Förderzeitraums wurden immer wieder Bestands- bzw. Sanierungsobjekte zur Förderung eingereicht, welche den Solarhaus- Standard erreichen konnten. Zwei derartige Gebäude befinden sich in der Begleitforschung. Insgesamt wurden bei rund 21 Prozent aller ein- gereichten Solarhäuser zusätzlich Photovoltaik- Anlagen konzipiert, wobei in den letzten Jahren eine deutliche Zunahme an PV-Anlagen festzustellen ist. Im Sinne eines ganzheitlichen Solarhaus-Ansatzes mit möglichst hohen solaren Deckungsgraden so- wohl für den Wärme- als auch den Strombedarf des Gebäudes, inklusive Strom für Elektro-Mobilität, ist diese Entwicklung als wissenschaftlich interessant zu bewerten. Auch im Kontext einer vollständig er- neuerbaren, übergeordneten Gesamtenergieversor- gung stellen diese Gebäude aufgrund ihrer großen Speichermassen ein spannendes Flexibilisierungspo- tential für öffentliche Energieversorgungsnetze dar. Kosten und Verbreitung Die Systemkosten der Anlagen der Begleitforschung (Solarthermieanlage inkl. Speicher und Montage) la- gen zwischen 500 €/m² und 1.200 €/m². Bei größeren Anlagen ist ein deutlicher Skaleneffekt erkennbar.
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