„nachhaltige technologien 4|2018“
mittels eines neu entwickelten Systems untersucht (siehe dazu auch den Artikel „Gebrauchte Batterien zu neuem Leben erwecken“ in dieser Ausgabe). Dar- über hinaus befinden sich weitere Projekte in Vorbe- reitung, um z. B. die innovative Nutzung von regional erzeugter Windenergie für Strom, Wärme und Mobili- tät zu demonstrieren. Als größte nationale Innovationsinitiative für grüne Energie ist das Green Energy Lab offen für weitere Partner und deren Ideen – wir freuen uns auf Teilnah- me in unserem Innovator Circle. Mit unseren Open- Innovation-Prozessen unterstützen wir die Entwick- lung neuer Ideen für die Energiezukunft und setzen diese gemeinsam um. und Datentransfer zwischen verschiedenen Akteuren erfordern, abzubauen. Die Erkenntnisse aus dem Pro- jekt Open Data-Plattform werden zu maßgeschneider- ten Empfehlungen für die verschiedenen Akteursgrup- pen der Energiewirtschaft verdichtet. Bis 2025: Projekte im Gesamtvolumen von 100 Millionen Euro. Entsprechend dem Anspruch, ein integriertes, skalier- bares Energiesystem der Zukunft zu entwickeln und vorzuzeigen, sind die Themenstellungen im Green Energy Lab vielschichtig: Es geht um Lösungen, die die erzeugte erneuerbare Energie besser und vor al- lem flexibler nutzbar machen – etwa durch den Auf- bau integrierter Strom- und Wärmenetze, Lösungen für die Strom- und Wärmespeicherung und die de- zentrale Energieerzeugung. So untersucht das Leit- projekt „Thermaflex“ (siehe den Artikel „Mehr Flexi- bilität und mehr Erneuerbare in der netzgebundenen Wärmeversorgung“ in dieser Ausgabe) beispielswei- se unterschiedliche Flexibilitätsmaßnahmen in Fern- wärmenetzen, um den Anteil erneuerbarer Energie zu steigern. Ein weiteres Projekt, „Spatial Energy Planning“ (siehe auch „Innovative Prozesse - Raum- energieplanung für die Wärmewende“ in dieser Ausgabe), erarbeitet Werkzeuge für eine räumlich optimierte Entwicklung der Wärmeversorgungsin- frastruktur unter Berücksichtigung von erneuerbaren Energiepotenzialen und technologischen Optionen. Das Projekt „Blockchain Grid“ entwickelt auf Basis von Blockchain-Technologie Möglichkeiten, um freie Netzressourcen zum Nutzen von Prosumern best- möglich zu verteilen, anstatt Einspeisungen zu limi- tieren. In einem anderen Projekt werden gebrauchte Batterien von E-Fahrzeugen auf ihre Restlebenszeit und Nutzbarkeit in Energiespeicheranwendungen Dipl.-Ing. Susanne Supper leitet als Cluster Managerin das Green Energy Lab-Büro und ist für die Gesamtko- ordination der Vorzeigeregion sowie des Innovationslabors verantwortlich. welcome@greenenergylab.at Manuela Jochum, BA unterstützt als Junior Project Assistant das Green Energy Lab-Team mit Schwerpunkt Kommunikation. Dipl-Ing. Dipl.-Ing. (FH) Tobias Schwab ist als Innovation Manager im Green Energy Lab- Team für die Umset- zung des Open Innovation-Prozesses verantwortlich und koordiniert den Green Energy Lab-Standort Graz. Dr. Christian Kurz ist als R&D-Manger im Green Energy Lab-Team für die Koordination und Weiterentwicklung der Forschungstätigkeiten zuständig. Weiterführende Informationen: • Green Energy Lab: www.greenenergylab.at • Vorzeigeregion Energie (Programmwebsite des Klima- und Energiefonds): www.vorzeigeregion-energie.at Green Energy Lab-Team (von links): Christian Panzer (Wien Energie, Vorstand Green Energy Lab), Manuela Jochum (Green Energy Lab, Projektassistenz), Klaus Stricker (EVN, Vorstand Green Energy Lab), Rapha- ela Reinfeld-Spadt (Energie Burgenland, Vorständin Green Energy Lab), Susanne Supper (Green Ener- gy Lab, Cluster Managerin), Christian Kurz (Green Energy Lab, R&D-Manager), Tobias Schwab (Green Energy Lab, Innovation Manager), Mathias Schaffer (Energie Steiermark, Vorstand Green Energy Lab) Foto: Stephanie Weinhappel
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