„nachhaltige technologien 1|2018“

Das Monitoringkonzept für das Agrothermiefeld und die Plusenergie-Mustersiedlung sieht eine mindes- tens 3-jährige Langzeitmessung und Optimierung vor, die derzeit in einem Folgeprojekt läuft. Ein weiterer Baustein für das Plusenergieziel ist die Wärmeversorgung für den Ortsteil Weihenbronn. Hier wurde das ehemals mit Öl betriebene Wärme- netz für Rathaus, Bauhof und Polizei auf ein kleines Wohngebiet erweitert und auf eine Kombination von Biomasse mit solarthermischer Energie umgestellt. Die Zuspeisung von Wärmeenergie aus zwei Solarkol- lektoren, davon einer privaten Anlage, hat zum Ziel, in den Sommermonaten den gesamten Wärmebedarf solarthermisch zu decken, sodass die Hackschnitzel- kessel nicht im ineffizienten Teillastbetrieb gefahren werden müssen. Dr. Dirk Pietruschka ist wissenschaftlicher Gesamtkoordinator des Projekts EnVisaGe und stellvertretender Leiter des Instituts für Angewandte Forschung der Hochschule für Technik Stuttgart. dirk.pietruschka@hft-stuttgart.de Ursula Pietzsch arbeitet im Projektmanagement des Forschungszentrums Nachhaltige Energietechnik der HFT (zafh.net ). Weiterführende Informationen: www.envisage-wuestenrot.de www.eneff-stadt.info/de/pilotprojekte/projekt/details/gemeinde-wuestenrot-energieautark-bis-2020 Das Projekt „EnVisaGe - Kommunale netzgebundene Energie- versorgung – Vision 2020 am Beispiel der Gemeinde Wüstenrot. Ein Kommunaler Cluster im Bereich EnEff:Stadt“ wurde gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Schema Kaltwärmenetz/Plusenergiesiedlung Quelle: Doppelacker GmbH

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