„nachhaltige technologien 02 | 2024"

Input-Daten Erzeugung Für die Wärmeerzeugung wurden bis dato ausschließ- lich Varianten für die eigenständige Versorgung der Siedlung mittels Kombinationen aus Biomasse- Heizwerk, Biomasse-KWK, Groß-Wärmepumpe sowie Tagesspeicher betrachtet. Als beispielhafte Versor- gungszentrale wurde ein möglichst zentraler Punkt gewählt (siehe Abbildung 3 – oranger Punkt). Diese Varianten dienen als Referenz und stellen nicht un- bedingt die anzustrebende Versorgungsvariante dar, sondern es wird empfohlen, die Siedlung durch ein übergeordnetes Netz zu versorgen. Als Bandbreite für die Kosten- und Technologiedaten für die Wärmeer- zeuger wurden Werte aus dem Technologiekatalog der dänischen Energieagentur 5 gewählt. Ergebnisse Abbildung 3 zeigt das Ergebnis der Optimierung des Trassenverlaufs und Leitungsdimensionierung im gesamten Siedlungsgebiet mit den drei Teilberei- chen sowie den fiktiven Standort einer möglichen Wärmezentrale. Die Analysen zeigen, dass das gesamte Siedlungs- gebiet mit einer Leitungslänge von ca. 1900 m (ca. 1100 m Verteilleitungen DN80-DN20, sowie ca. 800 m DN20 Hausanschlussleitungen) mit einem Niedertemperatur-Wärmenetz (70 °C Vorlauf / 40 °C Rücklauf) bei relativ geringen Wärmeverlusten von ca. 8-13 Prozent versorgt werden könnte. Auch bei sehr ambitionierter Sanierungstiefe ist damit eine Trassenbelegung von ca. 1000 kWh/Trm erzielbar. Aus der Netzauslegung ergeben sich mit den zu er- wartenden Investitionen je nach Wärmedichte und Szenario spezifische Wärmeverteilkosten (Investition und Betrieb des Netzes mit Hausanschlüssen über 40 Jahre pro verteilter MWh) zwischen 35 und 45 EUR/MWh womit das Gebiet grundsätzlich für eine netzgebundene Wärmeversorgung geeignet ist. Mit den bisher untersuchten Varianten der Wärmeer- zeugung innerhalb der Siedlung (Kombinationen aus Biomasse-Heizwerk, Biomasse-KWK, Wärmepumpe, Tagesspeicher) können je nach Rahmenbedingung (Investitions- und Betriebskosten der Technologien, Hackschnitzelpreis, Strombezugs- und Einspeisetari- fe) Wärmegestehungskosten von 50 bis 85 EUR/MWh erzielt werden. Aufgrund der Unsicherheiten in den Energie- und Strompreisen ergibt sich hier eine grö- ßere Bandbreite. Die Wärmegestehungskosten liegen damit aber jedenfalls in derselben Größenordnung wie eine Versorgung mittels dezentraler Wärme- pumpen und unter den derzeitigen unsicheren Rah- menbedingungen spielen vermutlich nicht-monetäre Vorteile eines Wärmenetzes die entscheidende Rolle bei der Wahl der zukünftigen Wärmeversorgung. Die Technologie ist einfach, die Möglichkeiten umfassend! Projekt SüdSan Vorarlberg ©Fotos: ThomasBuchsteiner WIE SIEHT IHR PROJEKT AUS? MELDEN SIE SICH HIER FÜR EINE EVALUIERUNG IHRES PROJEKTES AN. mehr als nur Fassade www.cepa-solutions.com Die CEPA ® -Technologie vereint die Aufgaben Dämmen, Heizen, Kühlen und Speichern in einem und wurde am Projekt SüdSan eingesetzt. Das innovative Kon- zept ermöglicht eine optimale, zentral geregelte Energieverteilung und ist offen für sämtliche Energieformen und Produkthersteller. Durch die Kombination von Heiz- und Kühlsystem, bei gleichzeitiger Nutzung der Außenwände als Speicher , erfüllt sie die Anforderungen an eine moderne Energiefassade. Der Gestaltungsfreiheit am Gebäude sind dabei keine Grenzen gesetzt – ob begrünte Fassade, Holz-, Stein- oder Photovoltaikfassade: In jedem Fall führt die Implementierung der Technologie CEPA ® zur »ENERGIEFASSADE«. Dabei kann eine solche als VHF (Vorgehängte Hinterlüftete Fassade) oder WDVS (Wärmedämm-Verbund-System) zur Gänze direkt auf der Baustelle oder in serieller Fertigung, beispielsweise in Holzmodulen, hocheffizient umgesetzt werden. 2023 ANZEIGE Projekt SüdSan Vorarlberg ©Fotos: ThomasBuchsteiner IE SIE T I R PR JEKT S? MELDEN SIE SICH HIER FÜR EINE EVALUIERUNG IHRES PROJEKTES AN. r l r www.cepa-solutions.com l i I j ll i I l i e l i ® I . i i s l ls ( r t i t rl ft t ss ) r ( är ä - r - yst ) z r ä z ir kt a f r a st ll r i s ri ll r Ferti un , eis iels eise in lz ulen, h cheffizient u esetzt er en.

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