„nachhaltige technologien 3|2018“
Dipl.-Ing. Mike Pichler , Branch Manager bei Siemens AG Österreich, Building Technologies. mike.pichler@siemens.com Weiterführende Informationen: • aWATTar GmbH. (2018). Stromtarif Hourly. Abgerufen am 15. Juni 2018 von https://www.awattar.com/tariffs/hourly • E-Control (2018). Smart Meter - die intelligenten Zähler. Abgerufen am 15. Juni 2018 von https://www.e-control.at/ konsumenten/energie-sparen/smart-metering • Pichler, M., & Aufhauser, D. (2014). Intelligent self-consumption optimization in buildings. In Nachhaltige Gebäude, Tagungsband E-Nova 2014. Pinkafeld: Fachhochschule Burgenland GmbH. • Smart Grids Modellregion Salzburg. (2015). Endbericht HiT Begleitforschung. Abgerufen am 4. Juli 2018 von https://tinyurl.com/y78hda7l sucht. Die Quote lag mit 45 % über dem Wert von zirka 35 % aus anderen Projekten, was auf die hohe Durch- dringung mit Elektroautos zurückzuführen ist. Das Potenzial für eine Optimierung und damit Steigerung der Eigenverbrauchsquote ist damit sehr groß. Mit den für Österreich üblichen Rahmenbedingungen des Projekts würde einer Steigerung der Eigenverbrauchs- quote um 10 % einen jährlichen Erlös von zirka 70 Euro bedeuten (Pichler & Aufhauser, 2014). Inwieweit flexible Verbraucher zur Senkung von Kos- ten eingesetzt werden können, wurde indirekt im Forschungsprojekt „Rosa Zukunft“ der Smart Grids Modellregion Salzburg untersucht (Smart Grids Mo- dellregion Salzburg, 2015). Durch den Einsatz von Technologie sowie Nutzersensibilisierung für das Thema Energie allgemein im mehrgeschossigen Wohnbau konnte der Stromverbrauch um fast 15 % gesenkt werden. Durch den Einsatz eines Automati- sierungssystems in der Energiezentrale der Wohn- hausanlage wurden 12 % des Energieverbrauchs der Wärmepumpe von Zeiten mit hohen Strompreisen in entsprechend günstigere Tageszeiten verschoben. Conclusio Abhängig von der Tarifgestaltung können richtig eingesetzte, flexible Verbraucher in Gebäuden eine erhebliche Kosteneinsparung bewirken. Vorausset- zungen dafür sind geeignete Stromzähler (beispiels- weise Smart Meter), ein entsprechend zeitvariabler Energietarif sowie Automatisierungstechnik mit einer Kommunikationsschnittstelle zum Versorger. Wird auf Kundenseite auch Energie produziert (beispielsweise durch eine PV-Anlage), kann eine Eigenverbrauchsop- timierung auch ohne die Voraussetzungen oben bereits eine erhebliche Kosteneinsparung bringen. Dies gilt insbesondere für Zweckbauten wie z. B. für Gewerbe und Industrie, wo die absoluten Verbrauchswerte rela- tiv zu privaten Liegenschaften oft sehr hoch sind. ANZEIGE www.beckhoff.at/energiemessung Preiswerte Standard-Komponenten anstatt teurer Kompaktlösung: Die flexible Beckhoff-Lösung für kompakte Energiezähler basiert in der einfachsten Variante auf einem Embedded-PC für die Hutschienen- montage, einer Energie-Messklemme und der Software TwinCAT. Das breite Angebot unterschiedlichster, modularer Energie-Messklemmen reicht von der Strom-, Spannungs- und Wirkleistungsmessung bis zur Highend-Netzanalyse. Die PC-basierte Lösung ermöglicht die einfache Einbindung in IT- und Ethernet-Netzwerke und damit beispielsweise die Ferndiagnose über Webinterfaces. Ideal für alle Einsatz-bereiche: von der Gebäudeautomation bis hin zur dezentralen Energiemessung in der Produktion. | EK12-13G | Einfach integriert: der Energiezähler mit Ethernet-Anschluss. Die Stand-Alone-Lösung mit Standard-Komponenten.
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