„nachhaltige technologien 03 | 2025"

milienhäuser, Schulen, usw.) mit einfacher Kubatur ab – typischerweise Baujahre zwischen den 1950er- und 1980er-Jahren. Sie verfügen meist über homo- gene Fassaden und eine Standardgeschossigkeit, was industrielle Vorfertigung wirtschaftlich macht. Grundlage ist eine präzise digitale Bestandsauf- nahme – etwa mittels 3D-Scan und durchgängiger BIM-Planung. Ohne diese digitalen Prozesse bleiben Taktfertigung, Logistik und Montage aufwendig und fehleranfällig. Einheitliche rechtliche Rahmenbedingungen sind ebenso erforderlich. So muss beispielsweise die Bau- ordnung den für die vorgehängte Fassade notwendi- gen Platzbedarf zulassen. Auch bei grenznahen Ge- bäuden muss das Überragen von Baulinien geregelt sein. Nur so können Module ohne zeitaufwendige Einzelfallprüfungen montiert werden. Förderstrukturen als Hebel Die Studie zeigt deutlich, dass serielle Sanierung ohne gezielte Förderlogik nicht ins Rollen kommt. Während Länder wie Deutschland oder die Nieder- lande spezielle Förderpakete für serielle Sanierungen etabliert haben, fehlt in Österreich eine vergleichba- re Struktur. Vorgeschlagen wird deshalb ein Paket aus direkten Zuschüssen, steuerlichen Erleichterungen und zinsgünstigen Krediten, kombiniert mit Boni für ambitionierte Energiestandards. Bundesländer könn- ten ihre Wohnbauförderungen ergänzend öffnen, um systematisch Anreize für Mehrfamilienhäuser zu schaffen. Solche Anreize müssen an realistische, aber ambitio- nierte Energieziele geknüpft sein. Die Studie schlägt dafür Kennwerte vor, die sich am klimaaktiv-Standard orientiert. Auf eine starre Null-Energie-Verpflichtung wird bewusst verzichtet – um städtebauliche Nach- verdichtung oder Dachausbauten nicht zu blockieren. Skalierung schafft Wirtschaftlichkeit Ein wichtiger Befund: Noch ist die serielle Sanie- rung im Einzelfall häufig teurer als konventionelle Verfahren. Doch mit steigender Stückzahl sinken die Kosten signifikant. Beispiele aus Europa zeigen, dass standardisierte Produktion Kostenersparnisse von bis zu 40 Prozent möglich macht. Notwendig dafür ist die Bündelung von Projekten – zum Beispiel über sogenannte Mini-Serien, bei denen mehrere baugleiche Gebäude gleichzeitig saniert werden. So lassen sich Logistik, Planung und Montage rationel- ler organisieren, Bauteile mehrfach verwenden und Synergien ausschöpfen. Wie in Abbildung 1 ersichtlich ist, befindet sich Österreich auf Grund der erfolgreichen Demoprojekte in der Pilotphase – es gilt nun den Sprung in Richtung Kleinserien zu schaffen. *NEUES Lizenzmodell bei Valentin Software* Sehr geehrte Damen und Herren, Mit Anfang 2025 hat Valentin Software für die Produkte PV*SOL premium, PV*SOL, T*SOL und GeoT*SOL ein neues Lizenzmodell eingeführt. Der gestiegene Bedarf unserer Kunden nach einer flexiblen Arbeitsweise hat Valentin Software dazu bewogen, vom bisherigen gerätegebundenen Kaufmodell auf ein zeitgemäßes, nutzerbasiertes Mietmodell umzusteigen. Ihre Vorteile Zukünftig können Sie nutzerbasierte Lizenzen mieten, das heißt pro Nutzer eine Lizenz, die auf beliebig vielen Endgeräten genutzt werden kann – solange dies nicht zeitgleich passiert. Mit der Mietlizenz erhalten die Kunden alle Programm- und Datenbank-Updates und können die neuesten Funktionen nutzen. Neu ist auch die Möglichkeit, zwischen zwei Mietzeiträumen zu wählen: Ein Jahr oder drei Monate. Als Lizenznutzer können Sie sich nach einer einmaligen Registrierung unkompliziert in der Desktop- Anwendung anmelden. In der neuen Rolle des Lizenzmana- gers können Sie alle gemieteten Lizenzen selbstständig im Valentin Lizenzportal verwalten. Umstiegsangebot Möchten Sie weiterhin Updates bekommen, nachdem Ihr Wartungsvertrag ausgelaufen ist? Dann können Sie ab sofort eine Lizenz für PV*SOL premium, PV*SOL, T*SOL oder GeoT*SOL bei uns mieten. Alle aktiven Kunden können ein attraktives Umstiegsangebot für den Wechsel auf das Mietmodell nutzen. Weitere Informationen Infos zu den Programmen wie auch die kostenfreie Demoversion unter https://www.aee-intec.at/webshop-arbeitsgemeinschaft- erneuerbare-energie-gmbh/ http://www.valentin-software.com.   Bitte überzeugen Sie sich selbst von den Vorzügen unserer Programme. Für Anfragen und Bestellungen steht Ihnen das Team in Österreich des Buchversandes der AEE GmbH unter 04242 23224 23 bzw. buchversand@aee.or.at gerne zur Verfügung. ANZEIGE für unsere Produkte PV*SOL premium, PV*SOL, T*SOL und GeoT*SOL.

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