Gebäudebegrünungen gelten als einer der Schlüssel für klimafreundliches Bauen. Die neue EU-Gebäuderichtlinie (EPBD 2024) setzt unter anderem auf Begrünung zur Energieeffizienzsteigerung. Doch wie stark ist der tatsächliche Kühleffekt? Und was kann Begrünung über die Kühlung hinaus?
Das Forschungsprojekt HeinrichBiCool untersucht dies am Beispiel eines Universitätsgebäudes in Graz, das mit einer umfassenden Gebäudebegrünung versehen wird. Bisher noch rare Vorher-Nachher-Messungen liefern wertvolle reale Daten zu Temperaturreduktionen, Energieeinsparungen und Komfortgewinnen. Ein Dauermonitoring erfasst saisonale und tageszeitliche Effekte.
Neben der Kühlleistung stehen auch Biodiversität, Regenwassermanagement und Kosten-Nutzen-Analysen im Fokus, um fundierte Erkenntnisse für nachhaltige Begrünungslösung zu liefern.
Projektteam: Universität Graz – Direktion für Ressourcen und Planung, AEE INTEC, Technisches Büro Siegfried Stark, Studio Boden (Landschaftsarchitektur), Ökoteam Graz.
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie im Rahmend des Programmes Mission Klimaneutrale Stadt gefördert.