OPET Building
Trotz der unterschiedlichen Lebensweisen in den Mitglieds- und Beitrittsländern der EU, werden ca. 41% vom totalen Energieverbrauch für Heizung, Kühlung und Beleuchtung in Gebäuden verwendet. Für den Energieverbrauch, spielt der Gebäudebereich eine entscheidende Rolle, und er ist auch eine Hauptursache für die Treibhausemissionen. Weiters dürfen die Kosten abhängig vom Energieverbrauch in Gebäuden nicht unterschätzt werden. 1996 beliefen sich die begleitenden Kosten für den Gebäudebereich auf ca. 4% vom Bruttoinlandsprodukt der EU.
Das OPET BUILDING Netzwerk verfolgt die folgenden Ziele: Fördern innovativer gebäuderelevanter Technologien in den größten Gebäudesektoren, d.h. bei Wohnbauten und Bürogebäuden, für Sanierung und Neubau.
Unterstützung beim Marktdurchbruch von innovativen Hilfsmitteln und Werkzeugen, die von Gebäudeeigentümern, Architekten und Planern genutzt werden können, und den Einsatz von gebäudeeffizienzbezogenen Energietechnologien fördern.
Sichern einer schnellen und problemlose Anwendung der Europäische Verordnung betreffend der Energieleistung von Gebäuden.
Innovative Technologien und Konzepte, die das Stadium von Demonstrationsanlagen oder Laborprojekten bereits verlassen haben, sich im Übergang zur Kommerzialisierung befinden und eine aussichtsvolle Marktanalyse besitzen.
Den Know-how-Transfer in Europa durch die Einbindung von führenden Expertenorganisationen in Netzwerke und Gemeinschaftsprojekte zu fördern.
Beitragen zur Schaffung einer europäischen Forschungsplattform, durch Forcierung der Zusammenarbeit zwischen Forschungszentren, Universitäten und Industrien, die in der Entwicklung von gebäuderelevanten Technologien arbeiten.
Diese Ziele sollen durch sieben Arbeitspakete erreicht werden. AEE INTEC ist die leitende Institution für das Arbeitspaket Nummer 6; „Solar and biomass heating systems for energy efficient buildings“. Siehe auch WORKPACKAGE 6.
(Fotoquelle: OPET BUILDING Workprogramme – Projektbeschreibung)
Auftraggeber
Europäische Kommission, GD Transport und Energie.
Projektpartner
Institut de Conseil et d’Etudes en Développement Durable asbl, Belgien
Estonian Energy Research Institute, Estland
MOTIVA, Finnland
Berliner Energieagentur, Deutschland
Forschungszentrum Julich, Deutschland
Centre for Renewable Energy Sources, Griechenland
Budapest University of Technolgy and Economis, Hungarn
Tel Aviv University, Israel
Lithuanian Energy Institute, Litauen
The Polish National Energy Conservation Agency, Poland
Agencia para a Energia, Portugal
Centre for Promotion of Clean and Effiecient Energy in Romania, Rumänien
University of Ljubljana, Slovenien
Sociedad Para el Desarollo Energetico de Andalucia S.A, Spanien.