PEP – Promotion of European Passive Houses
Ziele und Inhalte:
Ziel des Projektes PEP war es, den Marktanteil von Passivhäusern deutlich zu steigern. Österreich konnte als einer der Themenführer in diesem Bereich dazu einen wesentlichen Beitrag leisten. Dies passierte durch Know-How-Transfer in die neuen europäischen Passivhaus-Märkte, sowie durch gezielte Aktivitäten in Österreich.
Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Nutzung von Synergieeffekten mit nationalen Marktstimulierungs- und Klimaschutzprogrammen gelegt.
Für die neue Auflage des deutschen Passivhaus Projektierungs-Pakets PHPP 2007 wurden aufgrund des starken internationalen Interesses Internationalisierungsmaßnahmen getroffen. Die neueste Version enthält zahlreiche neue Klimadaten, insbesondere z.B. komplette Klimadatensätze für Österreich und die Schweiz, Ostdeutschland sowie für wichtige Städte im übrigen Westeuropa. Struktur und Bedienung des Blattes wurden optimiert.
Mit der Unterstützung des Projekt PEP wurde im Rahmen des klima:aktiv haus-Programms in Einklang mit den Bestrebungen auf europäischer Ebene Qualitätskriterien für das klima:aktiv haus und das klima:aktiv passivhaus erarbeitet.
Durch zahlreiche Informations- und Beratungsgespräche mit regionalen Bauträgern wurden steirische Unternehmen als klima:aktiv haus Kooperationspartner gewonnen.
Zur Intensivierung des Know-how Transfers und der Darstellung nationaler Kompetenzen wurden von der AEE INTEC während der Projektlaufzeit im Rahmen der jährlich stattfindenden „Internationalen Passivhaustagung“ des Passivhausinstituts Darmstadt passivhausrelevanten Themen präsentiert.
Im Zuge des Projektes wurden sechs sogenannte Informationspakete rund um den Passivhausstandard für die zu erreichenden Zielgruppen erstellt. Diese Pakete wurden an die länderspezifischen Anforderungen angepasst und in die Sprachen der PEP-Partnerländer übersetzt.
Informationspakete sind für folgende Zielgruppen erhältlich:
Allgemein, Planer, Architekten, Gemeinden, Bauträger und Gebäudetechniker.
Deutschsprachiger Folder – In der Broschüre „Beste Beispiele Passivhäuser“ wurden 10 Passivhaus-Neubauten aus Österreich und Deutschland zusammengetragen.
Arbeitspakete:
WP 1 – Definition, Stand der Technik und Energieeinsparpotential des Passivhauskonzepts
WP 2 – Passivhausinformationen über das Passivhauskonzept und –technologien
WP 3 – Die Zertifizierung des Passivhaus – Konzepts und von Passivhaus – Technologien in Bezug auf die Energieeffizienz
WP 4 – Workshops und internationale Konferenzen
WP 5 – Website www.europeanpassivehouses.org
WP 6 – Verbreitungsaktivitäten
WP 7 – Projektmanagement und Koordination
Customer
executive agency eaci
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
Lebensministerium
Project partner
SINTEF Technology and Society, Architecture and Building Technology
NO – 7465 Trondheim, Alfred Getz vei 3
Ellehauge & Kildemoes
DK – 8000 Århus, Vestergade 48H,2tv
Passiefhuis-Platform vzw
B-2600 Berchem, Gitschotellei 138
proKlima
D-30169 Hannover,Glockseestraße 33
DHV Building and Industry
NL – 3818 EX Amersfoort, Laan 1914 35
Building Research Establishment Ltd
GB- WD25 9XX Watford, Bucknalls Lane, Garston
University College Dublin, Energy Research Group
IRL – Dublin 4, Richview, Belfield
VTT Technical Research Centre of Finland
FI – 02044 Espoo, Kivimiehentie 4