Thermische Bauteilaktivierung wurde historisch primär zu Heiz- bzw. Kühlzwecken eingesetzt. Strukturelle Elemente in Gebäuden können durch gezielte Überwärmung oder Unterkühlung aber auch als Energiespeicher fungieren und dadurch Vorteile für das volatile, erneuerbar basierte Energiesystem der Zukunft bereitstellen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine standardisierte Nutzung als Energie- und Flexibilitätsspeicher jedoch noch nicht weit verbreitet, da zentrale Fragestellungen unbeantwortet sind.
AEE INTEC hat daher eine Initiative zur Definition eines neuen Projekts (Tasks) im Rahmen der Internationalen Energieagentur gestartet und diesen Prozess koordiniert. Nach einem Jahr Definitionsphase wurde Mitte November 2022 das finale Arbeitsprogramm vom IEA Executive Committee angenommen. Die starke gestalterische Rolle Österreichs setzt sich auch nach der Definitionsphase fort – AEE INTEC wird mit Christoph Rohringer als Task Manager die übergeordnete Leitung des Task 43 übernehmen.