Industrielle Flexibilität im Fokus

© AEE INTEC, KI generiert
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Mit einem erfolgreichen Kick-Off Meeting fiel der Startschuss für das Forschungsprojekt INDUFLEX. Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer modularen, skalierbaren Toolbox zur Erkennung und Nutzung von Demand Side Management (DSM)-Potenzialen in der Industrie. Im Mittelpunkt steht dabei ein konkreter industrieller Anwendungsfall bei der Zellstoff Pöls AG, einem der modernsten und energieintensivsten Papierhersteller Europas.

Der Anwendungsfall bei der Zellstoff Pöls AG liefert den realweltlichen Rahmen zur praktischen Erprobung der INDUFLEX-Toolbox. Unter echten Produktionsbedingungen werden dort digitale Methoden zur Prozessmodellierung, Energiepreisprognose, Marktintegration und Produktionsplanung getestet, weiterentwickelt und in ein anpassbares Decision Support System überführt.

Ein Besonderer Fokus liegt dabei auf der Anwendung von Methoden zur Erhöhung der Resilienz gegenüber Energiepreisschwankungen. Dadurch können industrielle Prozesse künftig flexibler und robuster auf volatile Energiemärkte reagieren – ein wesentlicher Vorteil in einem zunehmend dynamischen Energiesystem.

Warum industrielle Flexibilität?

Die wachsende Bedeutung erneuerbarer Energien stellt das Energiesystem vor neue Herausforderungen. Um das schwankende Angebot auszugleichen, braucht es flexible Verbraucher. Anlagen, die ihren Energiebedarf kurzfristig anpassen können, werden zu entscheidenden Akteuren der Energiewende. Genau hier setzt INDUFLEX an – mit einem systematischen, datenbasierten Ansatz.

Ein starkes Konsortium

AEE INTEC bringt insbesondere seine Expertise in der Stärkung der Resilienz von Demand Side Management (DSM) in industriellen Prozessen ein – insbesondere durch den Einsatz von Optimierungsmethoden, die externe Unsicherheiten wie schwankende Energiepreise gezielt berücksichtigen

Gemeinsam arbeitet das Konsortium daran, wirtschaftlich tragfähige, übertragbare DSM-Lösungen (strategische, technische oder digitale Maßnahmen zur aktiven Steuerung des Energieverbrauchs auf der Nachfrageseite) zu entwickeln, die zur Dekarbonisierung des Energiesystems beitragen, die Resilienz industrieller Prozesse stärken und neue Marktchancen für industrielle Akteure schaffen.

In den kommenden Monaten werden Theorie und Praxis eng verzahnt – mit dem Ziel, einen echten Mehrwert für Industrie und Energieversorgung zu schaffen.

 

Auftrag/Fördergeber

Klima- und Energiefonds

Programm

Transformation der Industrie

Projektkoordinator

Montanuniversität Leoben – Lehrstuhl für Energieverbundtechnik

Projektpartner

 

Kontakt

Jana Reiter