Soziales Engagement der Mitarbeiter*innen von AEE INTEC
Ein sehr erfolgreiches Jahr mit vielen neuen Projekten geht jetzt bald zu Ende. Den Mitarbeiter*innen von AEE INTEC ist es wieder gelungen, entsprechend unseres Leitsatzes „Idea to action“ Ideen zu realen Anlagen und Systemen für die Energiewende und die Ressourceneffizienz umzusetzen.
Gleichzeitig möchten wir aber auch nicht auf diejenigen vergessen, die auf die Solidarität ihrer Mitmenschen angewiesen sind. Deshalb haben die Mitarbeiter*innen von AEE INTEC wieder über € 14.000, – für soziale Einrichtungen gespendet. Der größte Betrag ging heuer mit € 3.000, – an „Ärzte ohne Grenzen“.
Ärzte ohne Grenzen / Médecins Sans Frontières (MSF) Austria
„Ich bin unglaublich dankbar für diesen Brunnen, denn wir hatten noch nie Zugang zu so etwas. Zuvor mussten wir lange und gefährliche Wege auf uns nehmen, um Wasser zu holen, oder wenn wir ein Krankenhaus erreichen wollten. Jetzt befinden sich diese lebenswichtigen Ressourcen direkt vor unserer Haustür. Die Krankheiten, die wir in der Vergangenheit hatten, verschwinden allmählich, weil wir jetzt Zugang zu sauberem und sicherem Wasser haben“ sagt Rabia Chico, eine Mutter von zwei Kindern aus der Gemeinde Muepane in Mogovolas im Norden von Mosambik.
Der 1971 von zwölf Ärzten und Journalisten gegründete Verein „Ärzte ohne Grenzen“ möchte medizinische Hilfe leisten und gleichzeitig öffentlich Position beziehen, wenn es die Ereignisse erforderlich machen. Im Jahr 1999 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet sind die Mitarbeiter*innen aktuell u.a. in Mosambik aktiv.
„Ärzte ohne Grenzen“ ist in über 70 Ländern aktiv, insbesondere in Regionen, die bereits stark von der Klimakrise betroffen sind. Einige Länder, wie Mosambik, spüren die Folgen besonders heftig. Aufgrund seiner Lage und der langen Küstenlinie ist Mosambik anfällig für Überschwemmungen, Dürren und Wirbelstürme. Dies führt zu einem zunehmenden Mangel an sauberem Wasser und einem Anstieg klimabedingter Krankheiten wie Malaria, Cholera und Bilharziose. Der Bedarf an humanitärer Hilfe steigt hier und in vielen anderen Ländern.
„Als medizinische Hilfsorganisation haben wir eine doppelte Verantwortung. Wir helfen Menschen dabei, wieder gesund zu werden – gleichzeitig müssen wir alles in unserer Macht Stehende tun, um zu verhindern, dass sie krank werden. Deshalb arbeiten wir daran, unsere Einsätze den neuen und wachsenden Bedürfnissen unserer Patient*innen anzupassen. Dazu gehört auch, vorausschauend zu planen und den Aspekt der Klimakrise in unseren Einsätzen zu berücksichtigen. Expert*innen aus verschiedenen Disziplinen entwickeln Instrumente und Ansätze, um Wetter- und Klimadaten mit Gesundheitsdaten zu verbinden. Außerdem arbeiten wir daran, unsere Fähigkeiten zur Vorhersage extremer Wetterereignisse zu verbessern.“ Christina Bell – Leitung Kommunikation, Ärzte ohne Grenzen Österreich .
„Wir wissen, dass die verwundbarsten Menschen am stärksten von der sich verändernden Umwelt betroffen sein werden – das wissen wir auch darum, weil wir sie heute schon in unseren Wartezimmern sehen. Wir sehen Krankheiten wie Malaria dort auftreten, wo es sie bisher nicht gab. Weil die Moskitos dort jetzt überleben können. Unsere Gesundheit hängt vom Wohlergehen des Planeten ab: Die Veränderung des Klimas führt zu immer häufigeren extremen Wetterereignissen, wie Wirbelstürmen, Überschwemmungen oder Dürren. Das hat Auswirkungen auf die Gesundheit: Die WHO geht davon aus, dass zwischen 2030 und 2050 jährlich 250.000 Menschen zusätzlich an den Auswirkungen der Klimakrise sterben werden – andere Prognosen sind noch viel dramatischer“ sagt Christina Bell, Leiterin der Kommunikationsabteilung von Ärzte ohne Grenzen, Österreich.
Die Spende von AEE INTEC wird explizit dafür verwendet, um die Arbeit von „Ärzte ohne Grenzen“ in Mosambik zu unterstützen. Wenn Sie mehr über die Arbeit von „Ärzte ohne Grenzen“ und die Projektarbeit in Mosambik wissen möchten, finden Sie untenstehend die dazugehörigen Links.
Stellvertretend für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wünschen wir Ihnen frohe Weihnachten sowie ein erfolgreiches und vor allem gesundes Jahr 2025.
Christoph Brunner, Christian Fink und Ewald Selvička
Geschäftsführung