EXCESS – Flexible nutzerzentrierte Plusenergiegebäude
21 Projektpartner*innen aus Industrie und Forschung entwickeln innovative Technologien, Systeme sowie neue Ansätze, die anhand von 4 Demonstratoren in unterschiedlichen Klimazonen demonstriert werden.
Lösungen in Bezug auf erneuerbare Energien und intelligente Technologien für Plusenergiegebäude existieren zwar, aber Komplettlösungen für unterschiedliche Klimazonen sind nicht verfügbar. Wichtige technische Entwicklungen in Bezug auf Komponenten und Systeme sind daher notwendig, um spezifische klimarelevante Fragestellungen für Plusenergiegebäude zu adressieren, besonders für raue Klimabedingungen. Die Nutzung von Energieflexibilität soll eine zusätzliche Einnahmequelle bieten, die die Lebenszykluskosten der entwickelten Plusenergielösungen reduziert und sie für einen Großteil der Gesellschaft erschwinglich macht.
Repräsentativ für das mitteleuropäische Klima wird ein ehemaliges Industrieareal in Graz sowohl in Bezug auf Nutzung und Gemeinschaft als auch in Bezug auf Energieversorgung vollständig transformiert. Ein zentraler Aspekt des angedachten LEC-Konzeptes liegt dabei in der smarten Orchestrierung aller vorhandenen energierelevanten Komponenten und Systeme sowie der konsequenten Nutzung unterschiedlicher Energieflexibilitätsoptionen. Für die Umsetzung des österreichischen Demonstrators ist AEE – Institut für Nachhaltige Technologien verantwortlich und koordiniert dabei die Aktivitäten rund um die Entwicklung von energieaktiven Fassaden, der thermischen Aktivierung von vertikalen Bauteilmassen sowie der Entwicklung von „Smart-Contract“-Technologien für Beteiligungsmodelle (Energieerzeugungs- und Speichereinheiten). Außerdem werden Fragen im Zusammenhang mit Energie- und Flexibilitätshandel behandelt.
Auftraggeber
Projektkoordination
Projektpartner
Vlaamse Instelling voor Technoloisch Onderzoek N.V.
AGENCIA ANDALUZA DE LA ENERGIA
BAR Vermögensverwaltungs GmbH
Thomas Schwarzl IT Consulting