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Entwicklung von Elastomer-Metallkollektoren

Entwicklung von solaren Großanlagen durch Aktivierung von Blechprofilen, die in Fassaden oder auf Dächern montiert werden, und Realisierung von Testanlagen.

Stahl- und Aluminiumprofile werden jährlich in Millionen von Quadratmetern als Fassaden und Dächer bei großen Bauvorhaben eingesetzt. Durch die Integration des Elastomer-Metall-Absorber-Konzepts (EMA-Kollektor) in diese Profile wurde ein vollständig neues System zur Nutzung der thermischen Solarenergie im Niedertemperaturbereich entwickelt. Dabei ist an die Einsatzbereiche Brauchwasserbereitung in Gebäuden mit hohem Warmwasserbedarf (z. B. Hallenbäder, Krankenhäuser, Sportstätten, große Wohnanlagen usw.), sowie Niedertemperaturwärme für die Schwimmbadwassererwärmung gedacht.

Je nach Anwendung werden die EMA-Kollektoren mit bzw. ohne transparente Abdeckung montiert. Im Rahmen des vorliegenden Projektes wurden drei Testanlagen – eine beim ISFH in Hameln, eine beim SERC in Borlänge sowie eine bei der AEE INTEC in Gleisdorf – realisiert. Die Testanlage in Gleisdorf mit einer Kollektorfläche von 20 m² wurde als ein unabgedecktes EMA-Kollektorsystem mit einer Polyesterbeschichtung konzipiert und am Schwimmbad der Stadtgemeinde Gleisdorf montiert. Mit der Testanlage wurden ab Oktober 2000 Versuche durchgeführt und betreffend der Betriebssicherheit und der solaren Erträge zufriedenstellende Ergebnisse erreicht. Das Hauptproblem für die Realisierung weiterer Demonstrationsanlagen liegt in der Produktion der Blechprofile. Um das Problem zu lösen, ist noch Entwicklungsarbeit notwendige d.h. derzeit sind noch keine Blechprofile am Markt verfügbar.


Auftraggeber

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie Europäische Kommission – GD XVII – Energie.

Publikationen

Endbericht Elastomerabsorber

Zusammenfassung der Ergebnisse zu den Versuchen mit der Testanlage Gleisdorf (19 Seiten)